1. Verhandlungsrunde ohne Ergebnis

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

…und sie bewegen sich doch…

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Bei der soeben zu Ende gegangenen 1. Verhandlungsrunde bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder hat es – wie es anders nicht zu erwarten war – kein Angebot der Arbeitgeberseite gegeben. Der dbb-Verhandlungsführer Willi Russ sprach aber von einer „offenen und konstruktiven Diskussion“. Alle wesentlichen Forderungen und Gegenargumente seien auf den Tisch gelegt worden.

Bei der Frage der Lineareinkommen sei man aber noch deutlich auseinander. Dem ständigen Verweis der Arbeitgeberseite auf die niedrige Inflationsrate begegnet der dbb mit der dringend notwendigen Nachwuchsgewinnung und der Steigerung der Attraktivität der Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst. Schon jetzt hat der öffentliche Dienst erhebliche Nachwuchssorgen. Die Beschäftigten erwarten zumindest eine finanzielle Wertschätzung ihrer hervorragenden Arbeit. Einigermaßen optimistisch zeigen sich beide Seiten. Jedoch gebe es neben der prozentualen Forderung eine Vielzahl von anderen „Problemfeldern“, die langwierige Verhandlungen nach sich ziehen dürften. Der dbb hamburg  erwartet in der zweiten Verhandlungsrunde am 26./ 27. Februar 2015 „die Stunde der Wahrheit“. Dann müsste zumindest ein erstes verhandelbares Angebot der Arbeitgeber vorliegen.

 

Rudolf Klüver
Hamburg, 16.02.2015

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