100 Hamburger Kolleginnen und Kollegen zum Warnstreik in Potsdam!

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

dbb hh-info 07/2019                                                                                                          

Am 28.02.2019 hat die dritte Verhandlungsrunde in Potsdam begonnen. Bisher haben die öffentlichen Arbeitgeber – die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) – nur blockiert und kein (!) Angebot vorgelegt!

Der dbb hamburg ließ es sich nicht nehmen und entsandte rund 100 Mitglieder aus verschiedenen Hamburger Ämtern und Behörden, überwiegend aus den Bereichen der Innenbehörde, dem Landesbetrieb Verkehr, dem Einwohnerzentralamt sowie der Polizei. Am Verhandlungsort in Potsdam haben unsere Kolleginnen und Kollegen der TdL „laut“ und „deutlich“ gezeigt, was wir Hamburger von der bisherigen Blockadehaltung halten –nämlich gar nichts!

„Wir sind sicher, dass unsere gewerkschaftliche „Begleitmusik“ bis in die Verhandlungszimmer zu hören war!“, so der stellvertretende Landesvorsitzende des dbb hamburg Michael Adomat.

Mit uns waren weitere dbb Fachgewerkschaften vor Ort und wie es mittlerweile gute Tradition ist, bildeten die DPolG Hamburg und die DPolG Berlin einen eindrucksvollen „blauen“ Block – das war wie immer eine tolle Aktion!

Wir fordern die öffentlichen Arbeitgeber nochmals auf, endlich ein verhandlungsfähiges Angebot auf den Tisch zu legen! Denn eines muss auch der TdL klar sein: wir können nicht nur Warnstreik, sondern auch STREIK (!) und zwar flächendeckend!

Für den dbb Hamburg ist unser Landesstreikleiter und stellvertretender Landesbundvorsitzender Michael Adomat und die stellvertretende Vorsitzende der dbb Landestarifkommission Beate Petrou weiterhin in Potsdam und werden über den Fortgang der Verhandlungen berichten!

 

gez.: Michael Adomat

 

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