aktuell Nr. 35 vom 23.09.2016

Geschrieben von Helgard Kastner am in Nicht auf Startseite, Pressemitteilungen des dbb hamburg

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Auf die ungleiche Bezahlung in den Hamburger Jobcentern hat der dbb hamburg erneut hingewiesen. Bereits 2015 hatte sich der der dbb Landesbund in dieser Sache kritisch zu Wort gemeldet. Nun hätten sich Senat und Bürgerschaft zwar mit dem Thema beschäftigt, seien aber zu dem Ergebnis gekommen, „dass man eigentlich nichts machen kann“, wie der dbb hamburg am 16. September 2016 mitteilte. Insbesondere der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) stelle sich quer und die für die Stadtstaaten zuständige Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) könne ohne den KAV nichts machen. Wenn sich KAV und TdL nach wie vor weigern, entsprechende Tarifverhandlungen aufzunehmen, müsse die Ungleichbezahlung in der Sitzung der Arbeits- und Sozialminister im November 2016 thematisiert und eine Lösung gefunden werden, erklärte der Vorsitzende des dbb hamburg, Rudolf Klüver. So könnte die Ungleichbehandlung durch eine Arbeitsmarkt- oder eine Personalgewinnungszulage zumindest abgemildert werden, schlug er vor. Die Kosten müsse das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) tragen.

 

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