aktuell Nr. 44 vom 23.11.2016

Geschrieben von Helgard Kastner am in Nicht auf Startseite, Pressespiegel

Der dbb hamburg warnt vor einem erhöhten Personalbedarf durch eine Gesetzesänderung beim Unterhaltsvorschuss. Kommt ein Elternteil seinen Verpflichtungen nicht nach, kann ein Antrag auf Unterhaltsvorschuss beim Jugendamt gestellt werden. Bisher galt das bis zum zwölften Lebensjahr des Kindes, ab Anfang 2017 soll es bis zum 18. möglich sein. Außerdem soll die Höchstbezugsdauer von 72 Monaten entfallen. „Da rollt eine Antragslawine auf die Bezirksämter zu. Bundesweit wird mit einem zusätzlichen Volumen von 300.000 Anträgen gerechnet“, warnt der Vorsitzende des dbb hamburg Rudolf Klüver in der Bergedorfer Zeitung, (Ausgabe vom 16. November 2016). Für die Hansestadt Hamburg erwarte er 10.000 Neu-und Wiederantragsfälle. Zur Bewältigung benötigen die Jugendämter der sieben Bezirke zusätzlich 30 Beschäftigte, rechnet Klüver.

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