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Tarifeinigung mit Lohnplus von über 7 Prozent und weiteren Verbesserungen

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

Bodenverkehrsdienste Flughafen Hamburg

In der heutigen 5. Verhandlungsrunde für die rund 1.000 BVDBeschäftigten
am Flughafen Hamburg haben der dbb und seine Fachgewerkschaft komba eine Tarifeinigung mit weitergehenden Zusagen erzielt. Die Arbeitgeberseite ist damit den Forderungen nach weiteren Verbesserungen gegenüber dem Angebot vom 27. Februar nachgekommen.

Verbesserungen im Paket aus Tarifregelungen und Zusagen:
Die Erhöhung aller Grundlöhne in 2019 um 3,2 Prozent wird bereits rückwirkend zum 1. Januar umgesetzt. Damit entfällt der Grund für eine Einmalzahlung, da nur bei dem früheren Angebot ein Nachteil für zwei Nullmonate bestanden hätte. Die Erhöhung der Entgelte inklusive der Garantie von 12 Euro Stundenlohn treten damit wie folgt in Kraft:

• plus 3,2 Prozent für alle Vergütungsgruppen bereits ab Januar 2019
• 12 Euro Stundenlohn in VG 1, VG 2 und VGA 1 bereits ab Februar 2020
• plus 2,4 Prozent für alle Vergütungsgruppen ab April 2020
• plus 1,4 Prozent in VG 3 und VG 4 spätestens ab September 2020

Die Tarifeinigung hat 24 Monate Laufzeit bis Ende 2020. Sollte wegen einer bundesweiten Regelung diese Laufzeit tatsächlich kürzer ausfallen, dann wird die Erhöhung um 1,4 Prozent vorgezogen. Damit ist auch dieser Erhöhungsschritt in der VG 3 und VG 4 für die BVD-Beschäftigten am Flughafen Hamburg garantiert.

Der dbb und die komba haben gefordert und in den Verhandlungen erreicht, dass zum 1. April 2020 der „Shuttle Groschen“ für Busfahrer im Werft- und Liniendienst außerhalb des Sicherheitsbereiches eingeführt wird. Diese Verbesserung macht 1 Euro in der Stunde aus.

Arbeitgeber macht weitergehende Zusagen:
Beschäftigten mit mindestens 15 Jahren Betriebszugehörigkeit und Bezahlung nach der VG 4 als Oberlader wird neben der Tarifeinigung ein Eingruppierungsschutz zugesichert. Dies gilt für die weitere Ausübung der aktuellen Tätigkeit. Weitere betriebliche Zusatzleistungen wie beispielsweise beim Mitarbeiterparken bleiben unangetastet.

„Mit diesem Ergebnis können wir zufrieden sein. Wir haben den Mindestlohn für alle Beschäftigten ab Beginn 2020 durchsetzen können und die Beschäftigten haben trotz Inflationsrate und ggf. Steuerprogression ein echtes Plus in der Tasche,“ führt dbb-Verhandlungsführer Michael Adomat aus.

Die Verhandlungskommission des dbb mit ihren Mitgliedern der komba hat nach intensiver Beratung die Annahme des heute ausverhandelten Pakets empfohlen. Für die Annahme der Tarifeinigung gilt eine Erklärungsfrist bis 15. April 2019.

Hamburg, 15.03.2019

V.i.S.d.P. Michael Adomat, Mobil: 0172/ 403 8078


Warnstreiks des dbb hamburg fortgesetzt

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

„Uns steht das Wasser bis zum Hals – Der öffentliche Dienst geht baden“


Über 1000 Warnstreikende aus den Mitgliedsorganisationen des dbb hamburg traten heute in einen erneuten Warnstreik.

Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der DPolG begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vor der symbolträchtigen Davidwache und zeigte dabei überhaupt kein Verständnis für die andauernde Blockadehaltung der Arbeitgeberseite. Wenn es am kommenden Wochenende bei der dritten Verhandlungsrunde in Potsdam keine
Einigung gibt, dann dürfte ein Flächenstreik unabwendbar sein, so Rainer Wendt.

Auf der Zwischenkundgebung auf Höhe der Laeisz-Halle forderte auch Liv-Grolik, stellv. Bundesvorsitzende der dbb jugend, ein Ende der Blockadehaltung und ein richtiges Plus gerade für die jungen Beschäftigten. Ohne die Jugend sei wahrlich kein Staat zu machen, so Liv Grolik. Man stehe im direkten Konkurrenzkampf um die besten – besonders die jungen – Köpfe; daher seien 6 % Gehaltserhöhung sogar maßvoll.

Einkommensrunde Bodenverkehrsdienste 2019

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

Der deutsche beamtenbund und tarifunion (dbb) ruft die Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste (BVD) am Hamburger „Helmut-Schmidt-Flughafen“

am Montag, den 4. Februar ab 03:00 Uhr
zu einem ganztägigen Warnstreik auf!

Auch die zweite Verhandlungsrunde zur Einkommensrunde 2019 für die Beschäftigten der Bodenverkehrsdienste (BVD) am Hamburger „Helmut-Schmidt-Flughafen“ hat keinerlei Fortschritte gebracht. Die Arbeitgeber boten uns lediglich 3 % Entgelterhöhung, unter gleichzeitiger Streichung vieler TBZ-Zulagen an. Dies würde eine Minusrunde gleichkommen!

Lediglich das Angebot der einjährigen Laufzeit oder der Vorschlag einen Ausgleich für die Personenbeförderung außerhalb des Sicherheitsbereichs, gehen in die richtige Richtung.

Unsere berechtigten Forderungen seien nicht erfüllbar und existenzbedrohend. Das lassen wir uns nicht bieten, lieber Arbeitgeber!

Tarifforderung für die Einkommensrunde 2019 steht!

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

dbb hh-info 20/2018


Die Gremien des dbb haben am 20. Dezember 2018 die Forderungen zur Einkommensrunde 2019 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) für eine zwölfmonatige Laufzeit beschlossen:

Der dbb fordert:

  • Erhöhung der Tabellen­entgelte um 6 Prozent, mindestens 200,- Euro
  • Erhöhung der Ausbildungs-­ und Praktikantenentgelte um 100,- Euro
  • Erhöhung der Pflegetabelle zusätzlich um 300,- Euro
  • Wiederinkraftsetzung der Vorschrift zur Übernahme von Auszubildenden
  • Schaffung von Regelungen über die Ausbildungsbedingungen von Studierenden in ausbildungs-­ /praxisintegrierten dualen Studiengängen

Foto: Friedhelm Windmüller,dbb

Weiter wollen wir:

  • Vereinbarung einer neuen Entgeltordnung, die die Arbeit der heutigen Beschäftigten angemessen honoriert
  • Weiterentwicklung der Entgeltordnung Lehrkräfte, insbesondere Realisierung der Paralleltabelle
  • Erhöhung des Zusatzurlaubs für Wechselschicht­ / Schichtarbeit in Unikliniken und Krankenhäusern um 50 Prozent
  • Erhöhung des Samstagszuschlags in Universitätskliniken und Krankenhäusern auf 20 Prozent
  • Erhöhung des Urlaubs für Auszubildende / Praktikanten auf 30 Tage
  • Zeitgleiche und systemgerechte Übertragung des Volumens auf den Beamtenbereich

Flughafen Hamburg – Eingruppierung AIRSYS

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

 Am 13. Dezember 2018 haben sich Vertreter des dbb und der komba gewerkschaft mit Vertretern der AIRSYS Airport Business Information Systems GmbH, dem IT-Dienstleister am Flughafen Hamburg, zu einer ersten Workshop-Sitzung zum Thema Eingruppierung getroffen.

© pixabay/skeeze

Ziel des Workshops ist es, das Eingruppierungssystem bei AIRSYS zu prüfen und zu überarbeiten. Die Struktur soll modernisiert und zukunftsfest gemacht werden. Michael Adomat, Tarifchef des dbb hamburg, hat für den dbb eine mögliche Eingruppierungssystematik vorgeschlagen und erläutert. Diese würde den Kolleginnen und Kollegen Perspektiven bieten und wäre transparent und für die Beschäftigten nachvollziehbar. Die Arbeitgebervertreter haben ihrerseits einen Vorschlag in die Diskussion eingebracht. Die Gesprächsteilnehmer haben sich intensiv über die Modelle ausgetauscht und über weitere Möglichkeiten beraten.

„Chancen für die Zukunft“

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

dbb Landestarifkonferenz hamburg 2018

Die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt wachsen rasant, insbesondere in der digitalen Welt. Wir müssen diesen Trends mit ausreichend Personal im öffentlichen Dienst begegnen. Im Gegenzug trifft uns gänzlich die demografische Entwicklung durch die geburtenschwachen Jahrgänge. Es gilt die Erfahrungen von Gewerkschaften und Arbeitgebern zu bündeln und gemeinsam die „Chancen für die Zukunft“ zu gestalten. Diese Chance wurden am 15.11.2018 auf der von Michael Adomat geleiteten dbb Landestarifkonferenz genutzt. Der dbb hamburg konnte als Gäste und Referenten den Landesbundsvorsitzenden des dbb hamburg, Rudi Klüver, die stellv. Vorsitzende der Landestarifkommission, Beate Petrou, die stellv. Vorsitzende der dbb jugend bund, Liv Grolik, den Polizeipräsidenten und Hausherren, Ralf Martin Meyer, den Leiter des Grundsatzbereichs Arbeits- und Tarifrechts aus dem Personalamt Hamburg, Andre Kuhring und den katholischen Polizeiseelsorger, Marc Meiritz begrüßen. Unsere Gäste konnten mit ihren Vorträgen einen Einblick gewähren, auf welchem Entwicklungsstand der öffentliche Dienst gerade steht und wo die Reise in die Zukunft hinführen muss. Ohne den dbb hamburg wird das in der Zukunft nicht gehen.

Neuer Vorstand für die dbb-Landestarifkommission gewählt!

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

Auf der konstituierenden Sitzung der Landestarifkommission des dbb hamburg – beamtenbund und tarifunion am 10. September 2018 wurde satzungsgemäß ein neuer Vorstand gewählt.

© Adomat

v.l.: T. Nuppenau, B. Petrou, M. Adomat, J. Schönefeldt

Der Vorsitzende und seine von der Landestarifkommission zu wählenden zwei Stellvertreter/innen und einer Schriftführerin/ einem Schriftführer bilden die Geschäftsführung der Landestarifkommission. Die Landestarifkommission beschließt über alle Angelegenheiten in Zusammenarbeit mit dem dbb Bund Tariffragen von fast 60.000 Tarifbeschäftigten in Hamburg und bei dataport AöR. In Grundsatzfragen entscheidet sie über Forderungsrahmen, Kündigung von Tarifverträgen, Annahme oder Ablehnung von Verhandlungsergebnissen und die Durchführung von Arbeitskampfmaßnahmen für Tarifbeschäftigte in vielen Bereichen des öffentlichen Dienstes in Hamburg.

Stadtreinigung Hamburg – Verhandelt und vertagt!

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

Entsorgungspauschale für alle? 

Am 1. April 2017 forderte der dbb eine Entsorgungspauschale für alle Kolleginnen und Kollegen in Orange! Auf dieser Personalversammlung sprach der Hamburger dbb Verhandlungsführer Michael Adomat zu über 2.000 Beschäftigten und führte dazu aus: „Es kann nicht sein, dass gerade die Kolleginnen und Kollegen, die die tatsächliche Entsorgung von Müll und Unrat übernehmen, anders als die Verwaltungsangestellten keine Entsorgungspauschale erhalten.“

Verhandlungskommission des dbb hamburg
(c) M.Adomat

Die Verhandlungskommission des dbb/komba hamburg unter der Führung von Michael Adomat verhandelte am 7. August 2018 über folgendes Angebot vom Arbeitgeber:

  • Alle neuen Kolleginnen und Kollegen, die lediglich den reinen Tabellenlohn ausgezahlt bekommen, sollen erstmals eine Entsorgungspauschale in Höhe von 127,50 Euro im Monat erhalten. Diese Zulage soll nicht dynamisiert sein.
  • Ein weiterer Bestandteil ist ein Betrag von maximal 106,02 Euro im Monat. Er entfällt aber bei arbeitsunfähiger Erkrankung; dazu zählen auch Arbeitsunfälle. Er beträgt nur noch 53,01 Euro im Monat, wenn die Fehlzeiten 4 Tage im Monat nicht übersteigen.  Dieser Betrag soll dynamisiert werden.
  • Für alle Anderen verändert sich nichts Grundlegendes und Kolleginnen und Kollegen in Orange, die bisher eine bestandsgschützte Zulage erhalten, bekommen  darüber hinaus NIX!
  • Der Tarifvertrag soll bis zum 30. Juni 2022 Laufen.

dbb-Landeschef Rudolf Klüver im Amt bestätigt – Traumergebnis für den Landesvorsitzenden.-

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

30. Landesgewerkschaftstag des dbb hamburg

Rund 200 Delegierte haben auf dem 30. ordentlichen Landesgewerkschaftstag des dbb hamburg beamtenbund und tarifunion am 31.Mai/ 01. Juni 2018 ihren alten und neuen Vorsitzenden für die nächsten 5 Jahre wieder gewählt.

Einstimmig (!) bei einer Enthaltung wurde der dbb-Landeschef Rudolf Klüver für weitere 5 Jahre in seinem Amt bestätigt.

Klüver, der seit Mai 2005 den Vorsitz innehat, freut sich über dieses überragende Wahlergebnis: „Ein hoher Vertrauensbeweis, eine hervorragende Basis für die zukünftige gewerkschaftspolitische Arbeit des dbb hamburg.“

Seine drei Stellvertreter, Thomas Treff (komba), Thomas Jungfer sowie Michael Adomat (beide DPolG) wurden ebenfalls mit jeweils über 80 % wiedergewählt. Neuer Finanzverwalter ist Jan Asmussen (DSTG), der dem scheidenden Michael Jürgens nachfolgt.

Im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung wird am 01.06.2018 im Empire-Riverside-Hotel unter anderen auch Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher und der Intendant des NDR, Herr Lutz Marmor, zu den Delegierten sprechen.

Eine Pressekonferenz ist für 10.30 Uhr vorgesehen.

Im Anschluss daran werden die aktuellen gewerkschaftspolitischen Themen mit den Fraktionsvorsitzenden der in der Hamburgischen Bürgerschaft vertretenen Parteien unter der Moderation von Herbert Schalthoff (TV Hamburg 1) diskutiert.

Im Hinblick auf das diesjährige Motto des Gewerkschaftstages: „Der öffentliche Dienst –wichtiger denn je-!“ führt Klüver weiter aus:

„Die Bürgerinnen und Bürger -nicht nur in diesem Bundesland- wollen keine weiteren Privatisierungen mehr. Die Daseinsvorsorge und den sozialen Frieden kann nur ein politisch unabhängiger, aber auch loyaler öffentlicher Dienst gewährleisten. Regierungen kommen und gehen, die Verwaltung und die Vollzugsbediensteten bleiben und verfügen über ein langjähriges know how, ohne jegliche wirtschaftliche Interessen. Aber wir müssen darauf hinweisen, dass der Fachkräftemangel auch im öffentlichen Dienst durchschlägt. Wer gute Leute haben will, muss auch entsprechend gut bezahlen; und da herrscht hoher Nachholbedarf.“

Hamburg, 31.05.2018


V.i.S.d.P. Rudolf Klüver Handy: 0151 46502803v

Neue Verwaltungsschülerinnen und –schüler werden in Zukunft mit Laptops arbeiten!

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

Was lange währt, wird endlich gut…
Auf Initiative des dbb hamburg und der dbb jugend Hamburg:
Neue Verwaltungsschülerinnen und –schüler werden in Zukunft mit Laptops arbeiten!

dbb hh-info 07/ 2018

Bereits Anfang 2016 hat die dbb jugend Hamburg auf die bestehende „Papier-Misere“ hingewiesen und den Senat aufgefordert die Ausbildung des Behördennachwuchses dringend zu reformieren. Seit mehr als 10 Jahren macht es die Zollverwaltung vor. Alle Auszubildenden wurden dort mit einem Laptop ausgestattet, um die unsinnige Papierflut zu stoppen.

Im Verwaltungsalltag der hamburgischen Behörden wird schon lange mit PC und Laptop gearbeitet; nur die Ausbildung hinkte hinterher. Bislang unterrichtete das Zentrum für Aus- und Fortbildung (ZAF) mit Hilfe von Druckvorlagen und einer immensen Anzahl von „Papier-Vorschriften“. Die dbb jugend Hamburg nannte dies Anfang 2016 ein Verharren in der Steinzeit.

Der Geschäftsführende Vorstand des dbb hamburg hatte dieses Thema immer und immer wieder beim zuständigen Personalamt angesprochen bzw. angemahnt. Jetzt ist dem dbb hamburg anscheinend der Durchbruch gelungen.

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