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Einkommensrunde 2017 der Länder

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

3000 Warnstreikende auf der Straße

dbb hh-info 05/2017

Rund 3000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes gingen am 09.02.2017 auf die Straße. Bei Temperaturen von minus 4 Grad machten sich die Gewerkschaften des dbb hamburg gehörig Luft über die Verweigerungshaltung der Arbeitgeber.


Nach der Auftaktkundgebung auf dem Domplatz zogen die Streikenden Richtung Hauptbahnhof. Während die DGB-Gewerkschaften weiter in Richtung Besenbinderhof zogen, ließen es sich die dbb-Gewerkschaften nicht nehmen auf dem Ring 1 einen Protestzug zu organisieren, der den Autoverkehr in der Innenstadt zeitweilig lahmlegte.

Kampfmittelräumdienst der Feuerwehr Hamburg

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

dbb Verhandlungskommission trifft sich zur Forderungsfindung in Berlin

Die Verhandlungskommission Kampfmittelbeseitigung (auf Bundesebene) des dbb trifft sich am 2. März 2017 zur weiteren Diskussion und zum endgültigen Beschluss ihrer Forderungen.

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dbb beschließt Forderungen
Die Mitglieder der Verhandlungskommission des dbb, die sich aus Kollegen verschiedener Bundesländer zusammensetzt, haben bereits in den vergangenen Monaten über mögliche Forderungen diskutiert und Positionspapiere erarbeitet. Nach der abschließenden Diskussion am 2. März 2017 werden wir einen Forderungskatalog abstimmen und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder übergeben. Für Hamburg nehmen die Kollegen Hermann Borelli und Michael Adomat als Mitglieder der Verhandlungskommission teil.

Vielfältiger Veränderungsbedarf
Schon jetzt ist klar, dass es aus Sicht der dbb Verhandlungskommission großen Änderungsbedarf gibt. Neben der tarifvertraglichen Struktur mit diversen unterschiedlichen Regelungen in den Bundesländern werden unter anderem eine Modernisierung der Eingruppierung und die Weiterentwicklung der Zulagen Themen in unserer Diskussion sein. Die großen Gefahren, denen die Beschäftigten im Bereich der Kampfmittelbeseitigung ausgesetzt sind, um die Sicherheit der Bevölkerung zu erhöhen, müssen sich in den Arbeitsbedingungen angemessen widerspiegeln.

 

Flughafen Hamburg

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

Tarifverhandlungen BVD – wichtige Themen noch offen!

Am heutigen 2. Februar 2017 fand die zweite Verhandlungsrunde in den Tarifverhandlungen für die Bodenverkehrsdienst-Beschäftigten am Flughafen Hamburg zwischen dem dbb und der Arbeitgeberseite statt.


Angebot des Arbeitgebers noch nicht ausreichend
Die Arbeitgeberseite hat zunächst ihr Angebot an den dbb erläutert, das unter anderem Entgelterhöhungen um 125 Euro ab dem 1. Januar 2017, um weitere 2,5 Prozent ab dem 1. Januar 2018 sowie eine teilweise Anrechnung der Entgelterhöhung auf den Besitzstand 2 enthält.

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dbb-Verhandlungsführer Michael Adomat erklärte: „Dieses erste Angebot ist aus unserer Sicht ein guter Anfang. Besonders für die Bestandsbeschäftigten mit Besitzstand muss allerdings noch einmal nachgelegt werden. Auch die Kollegen, die schon lange dabei sind und deren Entgelt sich in den letzten Jahren kaum entwickelt hat, haben jetzt einen Anspruch auf deutliche Entgeltsteigerungen.“

Kompromisse zeichnen sich ab
In einzelnen Punkten zeichnet sich jedoch bereits eine Einigungsmöglichkeit ab, so bei der vom dbb geforderten Anrechnung von Vordienstzeiten, der Zahlung von Nachtarbeitszuschlägen bereits ab einer früheren Uhrzeit, der Eingruppierung der Enteiser in VG 3 nach vierwöchiger Schulung sowie der niederschriftlichen Klärung der Definition der Beschäftigungszeit bei der Urlaubsberechnung.


Zu weiteren Themen hat der dbb jedoch noch Verhandlungsbedarf angemeldet, neben Entgelterhöhung und Besitzstand beispielsweise bezüglich Regelungen zum Schutz älterer Beschäftigter. Die Verhandlungen werden am 27. Februar 2017 fortgesetzt.

 

Hamburg, 2. Februar 2017

TV-L Einkommensrunde 2017

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

Streik und Demo am 9. Februar 2017 in Hamburg


Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen, liebe Mitglieder,

die Einkommensrunde 2017 für die Beschäftigten der Länder ist am 30./31. Januar 2017 in die zweite Runde gegangen. Die Arbeitgeber haben unsere berechtigten Forderungen für unverhältnismäßig erklärt! Ein Angebot legten sie jedoch immer noch nicht vor!

Die Hauptforderungen des dbb bleiben weiterhin:

  • Erhöhung der Tabellenentgelte um 6 %, darin enthalten:
    • Mindestbetrag als soziale Komponente und Einführung Stufe 6 ab EG 9
  • Auszubildende:
    • Erhöhung der Entgelte um 90 Euro und Übernahme aller Auszubildenden

Zur Unterstützung unserer Forderungen rufen wir alle Beschäftigten im Landesdienst und bei dataport AöR in Hamburg zu einem ganztägigen Warnstreik auf!Wir treffen uns am 9. Februar 2017 ab 9.00 Uhr

zur Auftaktkundgebung mit den DGB-Gewerkschaften
auf dem Domplatz (Speersort) in 20095 Hamburg.

Ab ca. 10.15 Uhr demonstrieren wir durch die Innenstadt.
Um ca. 11.30 Uhr findet eine Abschlusskundgebung im Mönkedamm
(vor der dbb Landesgeschäftsstelle) statt.  

 

Weiterhin wollen wir:

  • Stufengleiche Höhergruppierung
  • Weiterentwicklung der Entgeltordnung für Lehrkräfte
  • Weiterentwicklung der allgemeinen Entgeltordnung
  • Übertragung der Tarifeinigung auf den Beamtenbereich
  • 30 Tage Urlaub für alle Auszubildenden
  • Ausschluss sachgrundloser Befristungen
  • Anhebung Vollzugs-/Feuerwehrzulage auf beamtenrechtliche Zulage
  • Angleichung der Bezahlung im SuE-Bereich an die Kommunen

Flughafen Hamburg

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

Tarifverhandlungen BVD gestartet!

 

Am 13. Januar 2017 fand die Auftaktrunde in den Tarifverhandlungen für die Bodenverkehrsdienst-Beschäftigten am Flughafen Hamburg zwischen dem dbb und der Arbeitgeberseite statt. Der dbb hat ein Forderungspapier übergeben und die einzelnen Punkte begründet. Für Erläuterungen zu den Forderungen des dbb stehen die komba-Mitglieder in der Verhandlungskommis-sion vor Ort am Flughafen zur Verfügung.

 

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Perspektiven für Neueingestellte und Bestandsbeschäftigte

Im Mittelpunkt der Verhandlungsrunde standen eine deutliche Entgelterhöhung für alle Beschäftigten, die auch Perspektiven bietet, sowie eine umfassende Sicherung der Besitzstände der Bestandsbeschäftigten. Daneben wurde über zahlreiche Themen gesprochen, die zur Bindung des Personals und zur Nachwuchsgewinnung auch im Interesse der Arbeitgeber sein müssten, wie beispielsweise eine betriebliche Altersversorgung oder ein Ausschluss sachgrundloser Befristungen.

Mantelthemen stehen zur Diskussion

Der dbb hat außerdem zahlreiche weitere Mantelthemen zur Diskussion gestellt, etwa die bessere Berücksichtigung von Vorkenntnissen oder die Ausgestaltung der Zeitzuschläge.

Bertelsmannstudie zur Abschaffung der Beihilfe

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

– abenteuerlich und unseriös

Als unausgegoren und zumindest irreführend bezeichnet der dbb hamburg die unlängst veröffentlichte Studie der Bertelsmann-Stiftung, wonach die Abschaffung der Beihilfe für die Beamtinnen und Beamten sowie für die Versorgungsempfänger und die Überführung in die gesetzliche Krankenversicherung ein Einsparvolumen von 60 Mrd. Euro ergeben würde.

©pixabay

Bei diesen Berechnungen wird zum Beispiel die Wirkung eines Systemwechsels auch auf die private Pflegeversicherung überhaupt nicht erwähnt. Man sollte wissen, dass die Beamtinnen und Beamten ihre Pflegeversicherung ausschließlich selbst zahlen und bei einem Systemwechsel erhebliche Kosten auf das Gesundheitssystem zukommen würden. Nicht zu vergessen ist auch, dass bei Wegfall der privaten Krankenversicherung die Gehälter der Beamten um den Arbeitnehmeranteil angehoben werden müssten. Sofern dies nicht geschehen sollte, sondern nur die Beamten den vollen Krankenversicherungsbeitrag zahlen sollten, gerät das Alimentationsprinzip in Schieflage und wäre dann auch verfassungsrechtlich überprüfbar. Nicht umsonst hat das Bundesverfassungsgericht Ende 2015 klare Kriterien aufgestellt, wie der Dienstherr der Alimentationsverpflichtung nachzukommen hat. Und dazu gehört auch die Beihilfeberechtigung der Beamten.

70 Jahre dbb hamburg beamtenbund und tarifunion

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

Sehr geehrte Besucherin, sehr geehrter Besucher, liebe Kolleginnen und Kollegen,

anlässlich unseres diesjährigen Jubiläumsjahres werden wir im Laufe des Jahres 2017 einige Jubiläums-Veranstaltungen durchführen, die derzeit noch in Planung sind.
Wir haben zum Jubiläumsjahr 2017 ein neues Logo entwickeln lassen, welches wir fortan führen werden.
Der Landesvorstand wird in seiner Sitzung am 17. Januar 2017 über die o.g. Veranstaltungen beraten und wir werden Sie/ Euch dann fortlaufend entsprechend informieren.

Mit freundlichen und herzlichen Grüßen
Rudolf Klüver
Vorsitzender

Einkommensrunde 2017 für die Beschäftigten der Länder

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

dbb fordert 6 % mehr Gehalt!


6 Prozent Einkommensplus lautet die Kern-Forderung des dbb für die Einkommensrunde im öffentlichen Dienst der Länder. Hauptgrund für die Forderung ist die Tatsache, dass die Landesbeschäftigten derzeit mit rund 4 % hinter der Einkommensentwicklung des Bundes und der Kommunen zurückbleiben. Zugleich sind die Steuereinnahmen auf einem „Langzeit-Hoch“, die Staatsverschuldung sinkt und die Einkommensschere darf nicht weiter auseinandergehen.

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Die Kernpunkte der dbb-Forderung im Überblick:

  • 6 Prozent Gesamtforderung, darin enthalten:
       – Mindestbetrag als soziale Komponente
       – Einführung einer Stufe 6 ab Entgeltgruppe 9
  • Stufengleiche Höhergruppierungen zwischen den Entgeltgruppen,
  • Erhöhung der Entgelte für alle Auszubildenden um 90 Euro und des Urlaubsanspruchs auf 30 Tage,
  • Übernahme aller Auszubildenden der Länder,
  • Laufzeit 12 Monate,
  • Zeit- und inhaltsgleiche Übertragung der Tarifeinigung auf die Beamtinnen und Beamten sowie auf die Versorgungsempfänger der Länder und Kommunen
  • Weiterentwicklung der Entgeltordnung für Lehrkräfte (Erhöhung der Angleichungszulage)
  • Weiterentwicklung der Entgeltordnung im Länderbereich

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