Beihilfe…..da bewegt sich was……

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

dbb hh-info 15/ 2018                                                                                                             14.08.2018

©pexels

Was lange währt, wird (vielleicht) langsam gut bzw. hartnäckiges Nachfragen und langer Atem scheint sich auszuzahlen.

Der dbb hamburg hat nicht nur bei den zum Teil langen Bearbeitungszeiten der Beihilfeanträge immer wieder den Finger in die Wunde gelegt, sondern auch seit langer Zeit zum leidigen Thema der Kostendämpfungspauschale (KDP) politische Kontakte aufgenommen.

Zunächst aber hat der dbb hamburg auf Grund von Hinweisen aus dem Beschäftigtenkreis die veralteten Heil- und Hilfsmittelabrechnungen sowie die Psychotherapie-Richtlinie in der Beihilfe bei den entsprechenden Gesprächen mit der Verwaltung angesprochen.

So hat der dbb hamburg festgestellt, dass die letzte Anpassung der Verwaltungsvorschriften zur Hamburgischen Beihilfeverordnung zu den Abrechnungen oben genannter Leistungen im Jahre 1997 (!!!) vorgenommen wurde.

Nach Bayern hat es auch im Bund nun Beteiligungsgespräche zur Änderung der Bundesbeihilfeverordnung zur Anhebung der Abrechnungsmodalitäten gegeben. Demnach werden die Abrechnungssätze in einer ersten Stufe um 20% und nochmals um weitere 10% zum 01.01.2019 angehoben werden.

Wie der dbb hamburg letztendlich durchsetzen konnte, übernimmt Hamburg die „Bundesregelung“ und wird zum 01.09.2018 die entsprechenden Sätze um durchschnittlich 20 % anheben.

Eine weitere Anhebung der Abrechnungssätze soll in 2019 erfolgen.

Noch völlig offen ist die Diskussion rund um die Kostendämpfungspauschale. Hier bedarf es noch eines langen Atems; der dbb hamburg wird aber nicht locker lassen und alles daran setzen, um letztendlich eine gute Lösung des „Problems“ zu erreichen.

gez. Rudolf Klüver

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