IT-Fehler: Massive Probleme mit Gehaltszahlungen und -abrechnungen

Geschrieben von Helgard Kastner am in Nicht auf Startseite, Pressemitteilungen des dbb hamburg

dbb aktuell Nr. 17 vom 16.05.2019

Hamburg
Wegen Problemen mit dem IT-System „KoPers“ erhalten viele Beschäftigte in Hamburg unregelmäßige und falsche Gehaltszahlungen und -abrechnungen. Das System sei immer noch nicht in der Lage, eine Vielzahl der so genannten „unsteten“ Bezüge (beispielweise Zulagen für Dienst zu ungünstigen Zeiten am Wochenende) richtig und rechtzeitig abzurechnen, teilte der dbb hamburg am 10. Mai 2019 mit. Ausstehende Zahlungen von über 500 Euro seien keine Seltenheit. Andersherum habe es in Einzelfällen „Überzahlungen“ von mehr als 20.000 Euro gegeben. Zudem gebe es immer wieder Programm- und Systemausfälle. Die Beschäftigten der jeweiligen Personalabteilungen seien durch die Situation ebenfalls schwer belastet. „Die Geduld der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist so ziemlich am Ende. Die Kolleginnen und Kollegen leiden zum Teil an Existenzängsten“, warnte dbb Landeschef Rudolf Klüver. Denn die Probleme beträfen überwiegend Beschäftigte der niedrigen Einkommensgruppen – und zwar in allen Bereichen. „Denn es sind nicht nur die Dienste zu ungünstigen Zeiten, die hier fehlerhaft sind. Auch andere Zulagen werden beziehungsweise wurden zum Teil nicht oder mit erheblicher Verzögerung gezahlt.“ Hamburg komme damit seiner vertraglich geschuldeten Leistungen als Dienstherr und Arbeitgeber nicht oder nur unregelmäßig nach.

Warnstreik am 12. Februar 2019 im NDR 90,3

Geschrieben von Helgard Kastner am in Nicht auf Startseite, Pressespiegel

Auch der NDR berichtet über den kommenden Warnstreik!

„Öffentlicher Dienst: Warnstreiks angekündigt

……. Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes der Länder lassen die Gewerkschaften jetzt auch in Hamburg die Muskeln spielen: Nach der ergebnislosen zweiten Verhandlungsrunde rufen sie die in den kommenden Wochen zum Warnstreik auf.

Sprung in die Alster geplant

Den Anfang macht am kommenden Dienstag der Beamtenbund: Unter dem Motto „Der öffentliche Dienst geht baden“ springen dann unter anderem angestellte Polizisten, Feuerwehrleute und Verwaltungsmitarbeiter in die eisige Alster. Die Demonstration soll von einem ganztägigen Hamburg-weiten Warnstreik begleitet werden. Das betrifft dann neben Polizei und Feuerwehr zum Beispiel auch den Landesbetrieb Verkehr und die Kinder- und Jugendnothilfe.“

Workshopreihe – Ich kann, ich will, ich mache –

Geschrieben von Helgard Kastner am in Nicht auf Startseite, Seminare

Handwerkszeug für authentische Interessenvertretungen

Zur Verbesserung der Kommunikation für Verhandlungen, Vorträge und Gesprächen werden 6 Workshops zur Moderation, Präsentation und eigener Fortentwicklung angeboten. Die Workshops können einzeln oder aber auch in ihrer Gesamtheit besucht und gebucht werden. Sie sind unabhängig voneinander konzipiert.

-˃  SeminarangebotAnmeldung

dbb-Landestarifkonferenz am 15. November 2018

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg, Nicht auf Startseite, Pressemitteilungen des dbb hamburg

Einladung

Die Landestarifkommission (LTK) ist eine Sonderorganisation nach § 5.(3) der Satzung des dbb, Landesbund Hamburg. Die Mitglieder der LTK für Tarifrecht werden von den Mitgliedsgewerkschaften gemäß nach § 5 (3) der Satzung des dbb, Landesbund Hamburg, entsandt.

Im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden der Landestarifkommission, Kollegen Michael Adomat, lade ich Sie sehr herzlich ein zur

dbb-Landestarifkonferenz am 15. November 2018, ab 9.00 Uhr im Polizeipräsidium Hamburg

Großer Sitzungssaal, Bruno-Georges-Platz 1 ,22297 Hamburg.

Zu der Landestarifkonferenz sind neben den stimmberechtigten dbb-Landestarifkommissionsmitgliedern insbesondere auch die Vertreter der dbb-Mitgliedsorganisationen und andere Funktionsträger des dbb Hamburg sehr herzlich willkommen.

Wir bitten Sie, uns umgehend verbindlich Ihre Teilnahme an der Landestarifkonferenz mitzuteilen. Eine Bescheinigung zur Erlangung der Dienstbefreiung ist beigefügt.

Die Anmeldung senden Sie bitte bis spätestens 01.11.2018 an angela.laband@dbb-hamburg.de oder helgard.kastner@dbb-hamburg.de.

 

HINWEISE:

Diese Einladung richtet sich an alle interessierte Tarifbeschäftigten und Beamte in Hamburg, nicht nur an Mandatsträger; auch wenn die Einladung es vermuten lässt, dass nur Mandatsträger angesprochen werden. Wir mussten aufgrund der Regelung im § 29 Absatz 4 TV-L/ TVöD und TV-AVH die Einladung genauso formulieren, damit jeder/jede Tarifbeschäftigte und auch Beamte Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung der Bezüge erhält.

Die grobe Vorgabe der „Delegierten“ sieht wie folgt aus:

Komba                                                                                  ca. 50 Mitglieder

DPolG                                                                                   ca. 40 Mitglieder

DSTG                                                                                    ca. 20 Mitglieder

Alle anderen Gewerkschaften des dbb hamburg:                ca. 4   Mitglieder

Die vorgenannten Zahlen sind grobe Anhaltspunkte. Die Gesamtzahl ist allerdings auf das o.g. Kontingent begrenzt.

Der dbb hamburg deckt dadurch auch den sog. Branchentag des dbb ab, an dem die Mitglieder ihre Forderungswünsche äußern können bzw. sollten. Bitte bedenkt, dass nur ein voller Saal mit vielen Diskutanten zu Veränderungen führen kann.

Gerne kann der Text unserer Einladung kopiert und als Flugblatt der jeweiligen Fach-/ Mitgliedsgewerkschaft genutzt werden. Bitte keinesfalls zum Branchentag einladen, -dies würde den Charakter einer Tagung nicht widerspiegeln und dadurch würde es keine Arbeitsbefreiung für die Mitglieder geben.

In der Mittagspause steht ein Mittagessen für die Teilnehmerinnen/Teilnehmer bereit. Kalte alkoholfreie Getränke sowie Kaffee und Tee erhalten Sie ganztägig.

Kosten entstehen Ihnen hierfür nicht.

Bitte den Personalausweis nicht vergessen!!!

Bei Fragen gerne den Kollegen Adomat anschreiben: email@michael-adomat.de

 

dbb Magazin Nr. 10

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg, Nicht auf Startseite, Pressespiegel

Hamburger Modell wird sehr genau geprüft


In der Diskussion um das ge­plante „Hamburger Modell“ zu den Wahlmöglichkeiten für die Beamten der Hansestadt bei der Krankenversicherung, hat der dbb hamburg im Gespräch mit Bürgermeister Olaf Scholz am 7. September 2017 deutlich gemacht, im Gesetzgebungs­verfahren „die Vorlage sehr ge­nau prüfen“ zu wollen. Der Er­wartung des Bürgermeisters nach mehr Zustimmung könne man angesichts der zahlrei­chen ungeklärten Details nicht entsprechen.

Neben vielen weiteren The­men wiesen die Vertreter des dbb hamburg in dem Gespräch außerdem auf die Unzuläng­lichkeit der IT-Verfahren in der Hamburger Verwaltung hin. Es sei erschreckend, dass die be­troffenen Beschäftigten mit­unter minutenlang untätig vor ihren Bildschirmen sitzen müssten, um auf eine Reaktion der Software zu warten. Ham­burg bräuchte dringend eine Ausweitung der Leitungskapa­zitäten sowie einen flächen­deckenden Ausbau des Glas­fasernetzes.

Nächste Woche auch Streik in Bezirksämtern?

Geschrieben von Helgard Kastner am in Nicht auf Startseite, Pressespiegel

Hamburger Abendblatt vom 03.02.2016

 

HAMBURG :: Im Tarifstreit des öf­fentlichen Dienstes haben sich an Ham­burgs Schulen am Donnerstag Hunderte Beschäftigte an einem eintägigen Warn­streik beteiligt. Zu einer Kundgebung am U-Bahnhof Hamburger Straße kamen nach Angaben der Dienstleistungsge­werkschaft Ver.di am Vormittag etwa 700 Teilnehmer, die Schulbehörde spricht von 600 Demonstranten. „Für uns ist das ein voller Erfolg, der zeigt, wir könnten auch mehr“, sagte Ver.di-Fachbereichsleiterin Sieglinde Frieß.

Ver.di will mit dem Streik nach eige­nen ‚Angaben in der bundesweit laufen­den Tarifrunde Druck machen. In der kommenden Woche will die Gewerk­schaft den Druck noch erhöhen und ruft für Donnerstag in einer Woche gleich al­le rund 25.000 Angestellten des öffentli­chen Dienstes in Hamburg auf, für einen Tag die Arbeit ruhen zu lassen. Betroffen seien unter anderem erneut die Schulen sowie Bezirksämter und Landesbetriebe, sagte Frieß.

Auch der Deutsche Beam­tenbund dbb ruft für diesen Tag zum Warnstreik auf. Beamte werden in einem Flugblatt aufgefordert, sich in ihrer Mit­tagspause zu beteiligen. (dpa/HA)

aktuell Nr. 44 vom 23.11.2016

Geschrieben von Helgard Kastner am in Nicht auf Startseite, Pressespiegel

Der dbb hamburg warnt vor einem erhöhten Personalbedarf durch eine Gesetzesänderung beim Unterhaltsvorschuss. Kommt ein Elternteil seinen Verpflichtungen nicht nach, kann ein Antrag auf Unterhaltsvorschuss beim Jugendamt gestellt werden. Bisher galt das bis zum zwölften Lebensjahr des Kindes, ab Anfang 2017 soll es bis zum 18. möglich sein. Außerdem soll die Höchstbezugsdauer von 72 Monaten entfallen. „Da rollt eine Antragslawine auf die Bezirksämter zu. Bundesweit wird mit einem zusätzlichen Volumen von 300.000 Anträgen gerechnet“, warnt der Vorsitzende des dbb hamburg Rudolf Klüver in der Bergedorfer Zeitung, (Ausgabe vom 16. November 2016). Für die Hansestadt Hamburg erwarte er 10.000 Neu-und Wiederantragsfälle. Zur Bewältigung benötigen die Jugendämter der sieben Bezirke zusätzlich 30 Beschäftigte, rechnet Klüver.

aktuell Nr. 35 vom 23.09.2016

Geschrieben von Helgard Kastner am in Nicht auf Startseite, Pressemitteilungen des dbb hamburg

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Auf die ungleiche Bezahlung in den Hamburger Jobcentern hat der dbb hamburg erneut hingewiesen. Bereits 2015 hatte sich der der dbb Landesbund in dieser Sache kritisch zu Wort gemeldet. Nun hätten sich Senat und Bürgerschaft zwar mit dem Thema beschäftigt, seien aber zu dem Ergebnis gekommen, „dass man eigentlich nichts machen kann“, wie der dbb hamburg am 16. September 2016 mitteilte. Insbesondere der Kommunale Arbeitgeberverband (KAV) stelle sich quer und die für die Stadtstaaten zuständige Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) könne ohne den KAV nichts machen. Wenn sich KAV und TdL nach wie vor weigern, entsprechende Tarifverhandlungen aufzunehmen, müsse die Ungleichbezahlung in der Sitzung der Arbeits- und Sozialminister im November 2016 thematisiert und eine Lösung gefunden werden, erklärte der Vorsitzende des dbb hamburg, Rudolf Klüver. So könnte die Ungleichbehandlung durch eine Arbeitsmarkt- oder eine Personalgewinnungszulage zumindest abgemildert werden, schlug er vor. Die Kosten müsse das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) tragen.

 

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