dbb-Warnstreik in Hamburg / Kiel

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

Bio- und Sperrmüllabfuhr kam in Hamburg nahezu zum Erliegen!

Mit Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben die dbb hamburg Gewerkschaften, komba, GdS und VBBA am Dienstag dem 20.03.2018 mit rund 300 Teilnehmern den Druck auf die Arbeitgeber bei der AVH, der VKA und des Bundes erstmals in der diesjährigen Tarifrunde erhöht.

Der dbb Landesbund hamburg hat zusammen mit dem dbb Landesbund Schleswig-Holstein zu Protesten in Kiel aufgerufen.

© dbb Windmüller

© dbb Windmüller

 

 

 

 

 

 

 

Als einen seiner Streikschwerpunkte hat der dbb hamburg zusammen mit der komba Gewerkschaft die Arbeitsniederlegung auf die Stadtreinigung Hamburg gerichtet.
„Wir konnten heute durch unseren Warnstreik bei der Stadtreinigung erreichen, dass die Sperrmüllabfuhr Hamburg nahezu zum Erliegen kam. „Nur durch die komplette Einstellung der Biomüllabfuhr in Hamburgs Westen konnte der Arbeitgeber die wichtigsten Touren der Sperrmüllabfuhr noch ermöglichen“,- so der stellvertretende Landesvorsitzende und Landesstreikleiter der komba-hamburg Thomas Nuppenau.

Die gemeinsame Demonstration der dbb Gewerkschaften mit knapp 2.000 Teilnehmern begann mit der Überreichung einer Abmahnung an den Kommunalen Arbeitgeberverband Schleswig-Holstein in Kiel. Anschließend sprachen die Kollegen Kai Tellkamp, Landesbundvorsitzender des dbb in Schleswig-Holstein, Andreas Hemsing, Bundesvorsitzender der komba und stellvertretender Vorsitzender der Bundestarifkommission des dbb, Karoline Herrmann, Bundesjungendvorsitzende des dbb sowie der stellvertretende Landesbundvorsitzender des dbb hamburg, Michael Adomat.

Kollege Adomat forderte in seiner Rede die Arbeitgeber auf an ihre finanzielle Schmerzgrenze zu gehen, um den gerechten und nachvollziehbaren Forderungen der Gewerkschaften nachzukommen. Auch die Arbeitnehmer gehen täglich für uns alle an ihre persönliche Schmerzgrenze und darüber hinaus.

Der dbb fordert in den Tarifverhandlungen sechs Prozent mehr Lohn für die Beschäftigten, mindestens aber eine Erhöhung um 200 Euro pro Monat und die wirkungsgleiche Übertragung auf Bundesbeamtinnen und Bundesbeamte. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 15. und 16. April in Potsdam angesetzt.

 

gez. Michael Adomat

Hamburg, 20.03.2018


Weitere Impressionen aus Kiel:

Fotos: © dbb F. Windmüller / H. Kastner

© 2014 dbb hamburg | Alle Rechte vorbehalten