Flughafen Hamburg BVD

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

Zweite Verhandlungsrunde ergebnislos

Am 17. Januar 2019 haben sich der dbb, der für die komba gewerkschaft verhandelt, und Arbeitgebervertreter des Bereichs Bodenverkehrsdienste am Flughafen Hamburg zu einer weiteren Tarifverhandlungsrunde getrof­fen. Verhandelt wird über Verbesserungen in den Entgeltregelungen für die BVD-Beschäftigten.

Die Arbeitgeberseite hat ein Angebot vorgelegt, das unter anderem eine

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Entgelt­erhöhung um 3 Prozent bei einjähriger Laufzeit enthalten hat, wobei die tätigkeitsbezogenen Zuschläge in einigen Vergütungsgruppen in das Grundentgelt eingerechnet werden sollen. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass das An­gebot teilweise redaktionell fehlerhaft war. Nach den Berechnungen des dbb wä­re es in einigen Bereichen zu einer Entgeltabsenkung gekommen. Die Arbeitge­berseite hat angekündigt, das zu korrigieren.

Michael Adomat, Tarifchef des dbb hamburg und Verhandlungsführer des dbb, erklärte: „Wir haben das heutige Angebot erst einmal nur entgegengenommen und die Arbeitgeber aufgefordert, uns unverzüglich ein korrigiertes schriftliches Angebot vorzulegen. Dieses werden wir dann in unserer Verhandlungskommissi­on im Detail bewerten. Das Angebot in seiner heutigen Form war für uns insge­samt nicht verhandlungsfähig. Einzelne Elemente des Angebots, etwa die einjäh­rige Laufzeit oder ein Vorschlag für einen Ausgleich für die Personenbeförderung außerhalb des Sicherheitsbereichs, gehen aber in die richtige Richtung.“

Die dbb-Verhandlungskommission hat bekräftigt, dass sie an den Forderungen festhält, die in der ersten Verhandlungsrunde im Dezember erhoben und veröffentlicht wurden. Der dbb fordert unter anderem eine Entgelterhöhung auf 12,50 Euro in Vergütungsgruppe 1, eine Erhöhung um 1,50 Euro in den Vergütungs­gruppen 2 bis 4, verbesserte Zuschlagsregelungen, keine Verrechnung der Erhö­hungen mit den Besitzständen und eine verbesserte Eingruppierung für geprüfte Flugzeugabfertiger bei noch ausstehendem Vorbereitungslehrgang und für den Airline Support. Die Forderungen im Detail sind in unserem Aushang vom 6. De­zember 2018 nachlesbar.

Als nächster Verhandlungstermin wurde der 4. Februar 2019 vereinbart.

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