Reaktionen auf das Hamburger Nein zu Olympia 2024

Geschrieben von Helgard Kastner am in Pressemitteilungen des dbb hamburg, Startseite

Hamburger Abendblatt vom 01. Dezember 2015

Rudolf Klüver, Deutscher Beamten­bund Hamburg [dbb]: „Es wurde ganz einfach versäumt, alle Kostenrisiken zu 100 Prozent deutlich zu machen; unbe­antwortet blieb dabei die vom IOC ge­forderte quasi unbegrenzte Finanz­bürgschaft für die Spiele. Ein solches Risiko einzugehen war für die Hambur­gerinnen und Hamburger eingedenk der explodierenden Kosten für die Elb­philharmonie und aktuell für den Alten Elbtunnel ganz einfach unannehmbar. Viel zu gering bemessen waren auch die veranschlagten Kosten für die Innere Sicherheit. Bereits im August 2015 kur­sierten Zahlen von über einer Milliarde Euro für die Innere Sicherheit in der Innenbehörde, die im Vergleich zu den Kosten für 2012 in London (da waren es tatsächlich 1,7 Milliarden Euro) weitaus realistischer erschienen. Ge­nau vor dieser Art der Schönrechnerei hatte der dbb gewarnt. Es geht jetzt da­rum, die frei werdenden finanziellen Mittel vernünftig einzusetzen; und da­zu gehört in erster Linie die Einstel­lung von zusätzlichem Personal für die Bewältigung des ungebremsten Flücht­lingsstromes.“ (HA)

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