Kampfmittelräumdienst

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

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Verhandlungskommission hat Forderungen beschlossen!

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Zur Vorbereitung für die anstehenden Verhandlungen mit der TdL für den ersten bundesweit einheitlichen Flächentarifvertrag für die Beschäftigten des Kampfmittelräumdienstes hat sich die Tarifkommission des dbb am 2. März 2017 zur Forderungsfindung in Berlin getroffen.

Bundesweit einheitliches Tarifniveau muss erreicht werden

Der Vergleich der bisher gültigen einzelnen Tarifverträge der verschiedenen Bun­desländer hat gezeigt, dass die meisten Zulagen und Eingruppierungen sehr ähnlich geregelt wurden. Primäres Ziel ist es nun, ein bundesweit einheitliches Tarif­niveau zu schaffen, welches Verbesserungen zu den bestehenden Regelungen enthält. Die Tarifkommission war sich einig, dass der für die Bevölkerung hohe Stellenwert der Arbeit im Kampfmittelräumdienst in den alten Tarifwerken nicht adäquat abgebildet wird. Daher fordert der dbb eine der hohen Verantwortung gerecht werdende Eingruppierung für die Beschäftigen! Nur eine Fachkarriere mit Aufstiegsmöglichkeiten bei Weiterqualifikation schafft hier die richtigen Perspek­tiven für die Beschäftigten.

Auch bei den Zulagen muss es Verbesserungen geben! Die Zulagenbeträge für Gefahrenzulagen, den Umgang mit besonders gefährlichen Sprengkörpern oder Tauchereinsätze sind teilweise über 20 Jahre nicht erhöht worden. Dies wird der Arbeit für das Gemeinwohl unter Einsatz des Lebens und der damit verbundenen hohen psychischen Belastung der Angehörigen im Kampfmittelräumdienst schon lange nicht mehr gerecht. Daher fordert der dbb, dass die Zulagen entsprechend erhöht werden!

 

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