Olympische Spiele: Beamtenbund nennt Bedingungen

Geschrieben von Helgard Kastner am in Pressemitteilungen des dbb hamburg

images Hamburger Abendblatt vom 11. August 2015

Der Beamtenbund dbb, der die Interessen von mehreren Tausend Beamten in Hamburg vertritt, würde eine Bewerbung um die Olympischen Spiele 2024 unter bestimmten Bedingungen begrüßen.

So müsse das finanzielle Risiko vor der Volksabstimmung im November offengelegt und dürfe nicht „schöngeredet“ werden.

Beim Bau der Sportstätten müssten nationale und internationale Normen wie der gesetzliche Mindestlohn eingehalten werden: „Nichts dürfte schlimmere Auswirkungen für das Ansehen der Hanseaten haben als menschenunwürdige oder gar menschenverachtende Arbeitsbedingungen und -löhne“, heißt es in einer dbb-Mitteilung.

Die Sportstätten und freie werdende Flächen müssten nach den Spielen allen Hamburgern zur Verfügung stehen, und nicht zuletzt müsse der öffentliche Dienst für die Spiele gestärkt werden – dieser werde schon jetzt für die Bewerbung eingespannt und müsse dafür andere Tätigkeiten vernachlässigen. Würden diese Bedingungen eingehalten, böten die Spiele die „große Chance, den gesamten Norden in seiner Attraktivität eindeutig zu steigern“.


 

 

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