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Warnstreikaufruf für alle Dataport-Standorte!

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

Warnstreik und Demo am 27. April 2015 mit zentraler Kundgebung bei dataport in Hamburg!

Auch die dritte Verhandlungsrunde in der Tarifauseinandersetzung mit data-port am 14. April 2015 brachte leider nicht den von uns erhofften Erfolg. Trotz einer möglichen Verhandlungslösung mit dem für den Haustarifvertrag auf Arbeitgeberseite zuständigen Vorstandsbereich Ressourcen stehen die Beschäftigten und Nachwuchskräfte tatsächlich noch mit leeren Händen da!

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Es sind vor allem die Trägerländer im Verwaltungsrat von dataport, die einer annehmbaren Tarifeinigung im Wege stehen! Zeigen wir also auch den Verantwortlichen in den Ländern, dass sie mit den Beschäftigten von dataport so nicht umgehen sollten! Zeigen wir ihnen, dass WIR DATAPORT sind!
Wir erwarten ein verhandlungsfähiges Angebot für die nächsten Verhand-lungen am 29. April 2015!

dataport: Einkommensrunde 2015 – Chance vertan!

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

Am 14. April 2015 fand eine weitere Verhandlungsrunde in den Tarifverhandlungen im Rahmen der Einkommensrunde 2015 mit dataport statt. Am Sitz der Niederlassung Hamburg verhandelten die Verhandlungskommission des dbb, die aus Mitgliedern der komba gewerkschaft besteht, und der dataport-Vorstand über Einkommenssteigerungen und sonstige Verbesserungen für die Beschäftig-ten, Auszubildenden und Dualstudierenden bei dataport. Bei den Verhandlungen wurde jedoch noch kein Durchbruch erzielt.

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Michael Adomat, Verhandlungsführer des dbb, kommentierte den Verhandlungsstand: „Beinahe hätten wir heute ein Ergebnis erzielt. Doch die Arbeitgeberseite hat überraschend weiteren internen Klärungsbedarf angemeldet. Damit hat sie die Chance vertan, zügig zu einem guten Abschluss für alle Kolleginnen und Kollegen bei dataport zu kommen.“ Es ist nicht auszuschließen, dass es zu weiteren Arbeitskampfmaßnahmen kommt.

Lob und Tadel

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

Koalitionsvertrag 21. Legislaturperiode Hamburg

Auf 115 Seiten ist viel SPD- und wenig Grüne-Handschrift zu erkennen. Erfreulich ist, dass auf Seite 72 die politische Garantieerklärung des Ersten Bürgermeisters aus dem Jahre 2012 nun offiziell in den Koalitionsvertrag festgeschrieben wurde.

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Positiv zu erwähnen sind die Absichtserklärungen der Koalitionspartner zu folgenden Themen:

• Zur verstärkten Ausbildung in der Steuerverwaltung
• Die personelle Verstärkung der frühkindlichen Betreuung und Bildung
• Die verbesserte Personalausstattung der Jugendämter
• Die Minderung der Arbeitsbelastung in der Justiz
• Die Angleichung der Vergütung für das ärztliche Fachpersonal im öD an das Tarifsystem der kommunalen Krankenhäuser

Etwas überraschend und Irritierend ist die Aussage, dass den Bezirken ein überdurchschnittliches Ausgabenwachstum zugesichert wird.

Einkommensrunde 2015

Geschrieben von Angela Laband am in Infos des dbb hamburg

Tarifergebnis mit vielen Fragezeichen

Gerade noch akzeptabel ist das Tarifergebnis vom Wochenende für die Tarifbeschäftigten der Länder. Kleine Randbemerkung gleich zu Anfang: Der Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite Jens Bullerjahn hat tatsächlich mehr als 12 Stunden in einem Stück durchgearbeitet und nicht wie in den vorangegangenen Verhandlungsrunden pünktlich nach höchstens 8 Stunden seinen „Arbeitsplatz“ verlassen.

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Für den dbb hamburg bleibt der große Jubel über den Tarifabschluss aus. Das haben die Teilnehmer des dbb hamburg während der entscheidenden Sitzung der Bundestarifkommission am späten Abend des 28.03.2015 deutlich gemacht.

Der Norden streikt!

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

10.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes in Hamburg auf der Straße

Die Gewerkschaften des dbb-Nordverbundes (Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern) sowie die DGB-Gewerkschaften hatten für den 26. März 2015 zu einem flächendeckenden ganztägigen Warnstreik in Hamburg aufgerufen. Gut 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern der dbb- und DGB-Gewerkschaften versammelten sich nach einem zeitlich gestaffelten Sternmarsch auf dem Rathausmarkt in Hamburg.

(c) Fotos: Kastner/dbb, Oschatz/dbb

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Vorgeschaltet wurde eine Schweigeminute der dbb-Gewerkschaften auf dem Versammlungsort Millerntorplatz in Gedenken an die Opfer des Flugzeugabsturzes in Südfrankreich. 

Tarifeinheit per Gesetz

Geschrieben von Angela Laband am in Infos des dbb hamburg

Nur ein Placebo – ohne Risiken und Nebenwirkungen für Koalitionsfreiheit und Arbeitskampfrecht?

Während der gemeinsamen Veranstaltung des Hamburger Vereins für Arbeitsrecht in Kooperation mit der Universität Hamburg am 18.03.2015 im Rechtshaus der Uni Hamburg wurde schnell klar, dass das in Abstimmung befindliche Tarifeinheitsgesetz immer mehr Gegenwind bekommt. 

TarifknastProf. Dr. Matthias Jacobs von der Bucerius Law School Hamburg (Lehrstuhl für Arbeitsrecht) äußerte bei seinem einführenden Vortrag erhebliche Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der Gesetzesvorlage. So sei hier ohne Not ein direkter Eingriff in die grundgesetzlich geschützte Koalitionsfreiheit zu verzeichnen. Neben der fehlenden juristischen Präzision der Gesetzesvorlage sei dabei ebenso das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) tangiert. Dies werde völlig außer Acht gelassen. Im Übrigen sehe er überhaupt keine Notwendigkeit für ein solches Gesetz, weil die Streiktage – auch von kleineren Spartengewerkschaften – keine Rolle in der Arbeits- und Wirtschaftswelt spielen.

 

Aufruf zum Warnstreik – 26.03.2015

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

Der dbb und der dbb Nordverbund rufen am Donnerstag, den 26.03.2015, alle Tarifbeschäftigten in den Bundesländern: Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg Vorpommern zu einem ganztägigen Warnstreik auf und alle Beamtinnen und Beamten sowie Pensionäre in ihrer Freizeit zu einer gemeinsamen Demonstration.

 

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Der Warnstreik startet mit Begin des Nachtdienstes am 25.03.2015 und endet mit dem Ende des Nachtdienstes des 26.03.2015. Der dbb Nordverbund startet seine zentrale Warnstreikdemonstration am 26.03.2015 um 11.00 Uhr in der Helgoländer Allee, Ecke Millerntorplatz. Die Abschlusskundgebung mit Verhandlungsführer Willi Russ beginnt gegen 12.30 Uhr auf dem Rathausmarkt.

Ver.di und andere DGB Gewerkschaften warten auf uns auf dem Rathausmarkt!

 

3. Verhandlungsrunde ergebnislos vertagt

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

Arbeitsgeber untereinander nicht einigungsfähig und -willig Mit einem Eklat wurden die Tarifverhandlungen für die Landesbeschäftigten am gestrigen Abend unterbrochen.

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Foto: Windmüller/dbb

Bis zum frühen Abend waren die Arbeitgeber überhaupt nicht in der Lage ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen. War man es sonst gewohnt, dass Tarifverhandlungen bis spät in die Nacht geführt wurden, verließen die Arbeitgeber den Verhandlungstisch nach einem normalen Arbeitstag von 8 Stunden.

Außer Spesen nix gewesen!

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

Die Tarifverhandlungen in Potsdam sind am 17.03.2015 auf das Wochenende 28. und 29.03.2015 ergebnislos vertagt worden.

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Foto: dbb hamburg

Scheinbar sind die Arbeitgeber der TdL unter der Führung von Finanzminister Jens Bullerjahn aus Sachsen Anhalt verhandlungsunfähig. Anders lässt sich das vorliegende Ergebnis nicht erklären.

Auch in der dritten Verhandlungsrunde konnten oder wollten die Arbeitgeber kein Angebot für eine lineare Erhöhung vorlegen.

2000 Warnstreikende auf der Straße!

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

 

 

Der erste flächendeckende Warnstreik des dbb beamtenbund und tarifunion und des dbb hamburg war ein voller Erfolg!

 

bild1_10_03_152000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes versammelten sich zunächst auf dem Hachmannplatz am Hauptbahnhof. In seiner Begrüßungs- und Eröffnungsrede wies der Landestreikleiter des dbb hamburg Michael Adomat u.a. darauf hin, dass Bund, Länder und Gemeinden im Jahr 2014 einen Überschuss von
18 Mrd. € erzielt hätten; da könne es nicht sein, dass der öffentliche Dienst wieder leer ausgehen solle. Diese strikte Verweigerungshaltung der öffentlichen Arbeitgeber gelte es zu durchbrechen.

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