• dbb Demo

  • Hamburg bekennt Farbe

  • Abstimmung

  • Gesamter Vorstand

  • Feuerwehrboot

  • Demo in Hamburg

  • Luftballons

  • Bürgermeister Tschentscher mit Vorstand

  • Feuerwehr demonstriert

  • Wasserschutzpolizei

Flughafen Hamburg

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

AIRSYS –  Zweite Workshop-Sitzung

Am 16. Januar 2019 hat ein weiteres Workshop-Treffen zum Thema Eingruppierung bei AIRSYS, dem IT-Dienstleister am Flughafen Hamburg, stattgefunden. Vertreter von AIRSYS und dbb, verhandelnd für die komba gewerkschaft, haben sich weiter über mögliche neue Eingruppierungsregelungen ausgetauscht.

Die Gesprächsteilnehmer waren sich nach wie vor einig, dass es sinnvoll ist, eine neue Eingruppierungssystematik zu vereinbaren. Ar­beitgeber und dbb haben ihre Vorschläge präzisiert und über zahlrei­che Punkte diskutiert, um zu einer gemeinsamen Grundlage für mög­liche Tarifverhandlungen zu kommen.

©pixabay

Michael Adomat, Verhandlungsführer des dbb, erklärte: „Wir haben noch einmal dargestellt, dass es für den dbb wichtig ist, dass zukünf­tig auch die Erfahrung der Kolleginnen und Kollegen belohnt wird. Wenn Tarifverhandlungen aufgenommen werden, wird das für uns ein zentrales Thema sein. Das hat die Arbeitgeberseite auch verstanden. Die Arbeitgeber haben ihrerseits Themen vorgebracht, die für sie bei den Verhandlungen wichtig sein werden.“

Das nächste Workshop-Treffen wurde für den 13. Februar 2019 ver­einbart. Dann soll über die Aufnahme von Tarifverhandlungen beraten und das weitere Vorgehen abgestimmt werden.

Bessere Bezahlung für die Beschäftigten in den Bezirken?

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

– Politisches Gerangel um die Vorgehensweise –

dbb hh-info 02/ 2019                                                      

Kurz vor Weihnachten 2018 wurde der gemeinsame Antrag der rot-grünen Regierungsfraktion in der letzten Sitzung der Bürgerschaft „abgesegnet“ und schon kommt es zu einem politischen Gerangel zwischen den politischen Parteien.

In der Ausgabe des Hamburger Abendblattes vom 20.12.2018 wird der Prüfauftrag von der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen bereits wieder relativiert. Es sei weder im Haushalt eingespeist noch geplant, die Eingruppierung von mehr als 6000 Bezirks-Beschäftigten anzuheben, so Farid Müller (Bündnis 90/ Grüne). Vielmehr handele es sich lediglich um einen Prüfauftrag, über den im 3. Quartal 2019 berichtet werden soll.

Hintergrund für diesen Vorstoß ist vermutlich die späte politische Feststellung, dass es unterschiedliche Bezahlungsstrukturen für die „gleiche“ Arbeit in den Fachbehörden und in den Bezirken gibt und die Attraktivität der bürgernahen Verwaltung zu steigern.

Tarifforderung für die Einkommensrunde 2019 steht!

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

dbb hh-info 20/2018


Die Gremien des dbb haben am 20. Dezember 2018 die Forderungen zur Einkommensrunde 2019 mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) für eine zwölfmonatige Laufzeit beschlossen:

Der dbb fordert:

  • Erhöhung der Tabellen­entgelte um 6 Prozent, mindestens 200,- Euro
  • Erhöhung der Ausbildungs-­ und Praktikantenentgelte um 100,- Euro
  • Erhöhung der Pflegetabelle zusätzlich um 300,- Euro
  • Wiederinkraftsetzung der Vorschrift zur Übernahme von Auszubildenden
  • Schaffung von Regelungen über die Ausbildungsbedingungen von Studierenden in ausbildungs-­ /praxisintegrierten dualen Studiengängen

Foto: Friedhelm Windmüller,dbb

Weiter wollen wir:

  • Vereinbarung einer neuen Entgeltordnung, die die Arbeit der heutigen Beschäftigten angemessen honoriert
  • Weiterentwicklung der Entgeltordnung Lehrkräfte, insbesondere Realisierung der Paralleltabelle
  • Erhöhung des Zusatzurlaubs für Wechselschicht­ / Schichtarbeit in Unikliniken und Krankenhäusern um 50 Prozent
  • Erhöhung des Samstagszuschlags in Universitätskliniken und Krankenhäusern auf 20 Prozent
  • Erhöhung des Urlaubs für Auszubildende / Praktikanten auf 30 Tage
  • Zeitgleiche und systemgerechte Übertragung des Volumens auf den Beamtenbereich

Flughafen Hamburg – Eingruppierung AIRSYS

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

 Am 13. Dezember 2018 haben sich Vertreter des dbb und der komba gewerkschaft mit Vertretern der AIRSYS Airport Business Information Systems GmbH, dem IT-Dienstleister am Flughafen Hamburg, zu einer ersten Workshop-Sitzung zum Thema Eingruppierung getroffen.

© pixabay/skeeze

Ziel des Workshops ist es, das Eingruppierungssystem bei AIRSYS zu prüfen und zu überarbeiten. Die Struktur soll modernisiert und zukunftsfest gemacht werden. Michael Adomat, Tarifchef des dbb hamburg, hat für den dbb eine mögliche Eingruppierungssystematik vorgeschlagen und erläutert. Diese würde den Kolleginnen und Kollegen Perspektiven bieten und wäre transparent und für die Beschäftigten nachvollziehbar. Die Arbeitgebervertreter haben ihrerseits einen Vorschlag in die Diskussion eingebracht. Die Gesprächsteilnehmer haben sich intensiv über die Modelle ausgetauscht und über weitere Möglichkeiten beraten.

Tarifverhandlungen zum Entgelt beim Flughafen Hamburg gestartet

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

Heute, am 6. Dezember 2018 fand die erste Verhandlungsrunde zwischen dbb / komba und der Arbeitgeberseite über Entgelterhöhungen bei den Bodenverkehrsdiensten am Flughafen Hamburg (TV BVD) statt.

Die Verhandlungskommission des dbb hat ihre Forderungen erhoben und begründet.

©pixabay

Die Forderungen des dbb sind:

– Anhebung der Grundvergütung in VG 1 auf 12,50 Euro / Stunde

– Anhebung der Grundvergütungen in VG 2 bis 4 um 1,50 Euro / Stunde

– Einführung Vergütungsgruppe 2a zwischen VG 2 und VG 3 für Ground-STARS-Flugzeugabfertiger, die Anspruch auf die Zulassung zum geprüften Flugzeugabfertiger haben, aber noch nicht am Vorbereitungslehrgang teilnehmen konnten

– Einführung von Erfahrungsstufen für alle Vergütungsgruppen

– Zuschläge in VG 1 ab dem ersten Tag der Tätigkeit

– Einführung der VG 4 für Beschäftigte im Airline Support

– VGA 1 bis VGA 4: Anhebung der Grundvergütung um 5,4 Prozent

– Zusätzliche einsatzbezogene Zuschläge für Busfahrer im Shuttle-Dienst und bei Werftfahrten von 1,00 Euro /Stunde

– Enteiser-Zuschlag und Push-Back-Zuschlag: 2,00 Euro / Einsatz

– Keine Verrechnung mit festen Zulagen / Zuschlägen und Besitzständen

– Einführung einer Altersversorgung für Mitarbeiter ohne Betriebsrente sowie Sterbegeld

– Einführung einer Ertragsbeteiligung analog der tarifvertraglichen Regelungen im Bereich der VKA (TVöD)

– Laufzeit 12 Monate

HVV spielt mit gezinkten Karten

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

– Drastische Fahrpreiserhöhung für Pendler – !

dbb hh-info 19/ 2018  

Wenn in diesen Tagen die neuen Profi-Card/ Profi-Tickets an die Beschäftigten im öffentlichen Dienst ausgegeben werden, gibt es für Pendler aus dem Hamburger Umland ein böses Erwachen. Die so

©pixabay_ubahn

genannten HVV-Ringe werden zum 01.01.2019 neu zugeschnitten und aus dem bislang „3-Ringe-Ticket“ wird automatisch nur noch ein „2-Ringe-Ticket“. Wer nach wie vor das „3-Ringe-Ticket“ benötigt, wird mit zusätzlichen mtl. 5,– € zur Kasse gebeten.

Zuvor rühmte sich der HVV, dass die Preise stabil gehalten werden können, aber mit dem o.g. „Taschenspieler-Trick“ (Neuzuschnitt der Ringe) versucht der HVV sein ohnehin hohes Defizit auf Kosten der im Hamburger Umland wohnenden HVV-Nutzer zu schmälern.

In Hamburgs öffentlichen Dienst nutzen ca. 25.000 Beschäftigte den öffentlichen Nahverkehr. Mindestens 10.000 Beschäftigte wohnen außerhalb Hamburgs (außerhalb des 2-Ringe-Zuschnitts). Der schwachen Argumentation, man könne ja auch innerhalb Hamburgs wohnen, zuvor zu kommen, wird auf die ständig steigenden Mietpreise und dem fehlenden bezahlbaren Wohnraum verwiesen.

Auch wenn Hamburg in den letzten Jahren den Wohnungsbau vorantreibt, dürfte es noch einige Jahre dauern, bis das adäquate Wohnen in Hamburg tatsächlich für jedermann möglich sein wird.

Besonders ärgerlich sind die Ausführungen des HVV zum Neuzuschnitt der Ringe. In einem Informationsschreiben an die Profi-Card-Nutzer wird tatsächlich ausgeführt: „Mit dem Neuzuschnitt wird die bisher besonders hohe Preisvergünstigung mit langen Reiseweiten ein wenig reduziert und so ein insgesamt leistungsgerechter Preis realisiert“. Für den dbb hamburg ist dies Augenwischerei!!!

Zugleich sollen dafür aber die P+R-Gebühren gesenkt werden. Und von der Einhaltung des politisch gewollten Luftreinhalteplanes ist man in Hamburg meilenweit entfernt.

„Chancen für die Zukunft“

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

dbb Landestarifkonferenz hamburg 2018

Die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt wachsen rasant, insbesondere in der digitalen Welt. Wir müssen diesen Trends mit ausreichend Personal im öffentlichen Dienst begegnen. Im Gegenzug trifft uns gänzlich die demografische Entwicklung durch die geburtenschwachen Jahrgänge. Es gilt die Erfahrungen von Gewerkschaften und Arbeitgebern zu bündeln und gemeinsam die „Chancen für die Zukunft“ zu gestalten. Diese Chance wurden am 15.11.2018 auf der von Michael Adomat geleiteten dbb Landestarifkonferenz genutzt. Der dbb hamburg konnte als Gäste und Referenten den Landesbundsvorsitzenden des dbb hamburg, Rudi Klüver, die stellv. Vorsitzende der Landestarifkommission, Beate Petrou, die stellv. Vorsitzende der dbb jugend bund, Liv Grolik, den Polizeipräsidenten und Hausherren, Ralf Martin Meyer, den Leiter des Grundsatzbereichs Arbeits- und Tarifrechts aus dem Personalamt Hamburg, Andre Kuhring und den katholischen Polizeiseelsorger, Marc Meiritz begrüßen. Unsere Gäste konnten mit ihren Vorträgen einen Einblick gewähren, auf welchem Entwicklungsstand der öffentliche Dienst gerade steht und wo die Reise in die Zukunft hinführen muss. Ohne den dbb hamburg wird das in der Zukunft nicht gehen.

Frauenpolitische Fachtagung der dbb Landesfrauenvertretung Hamburg

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

Vorsorgen für das Alter, aber wie?

Bärbel Graber

dbb hh-info 18/ 2018

Am 16. Oktober 2018 trafen sich auf Einladung der dbb-Landesfrauenvertretung gut 50 Frauen im Bürgerhaus Barmbek, um über die Möglichkeiten der besseren Altersvorsorge für Frauen zu diskutieren. 

Nach der Begrüßung und der Einführung in das eigentliche Thema durch die Vorsitzende der dbb-Landesfrauenvertretung Bärbel Graber überbrachte der dbb-Landesvorsitzende Rudolf Klüver in seinem Grußwort die herzlichen Grüße des dbb-Landesvorstandes. Dabei wies er auch auf die Ungleichbehandlung der Beschäftigten im öffentlichen Dienst hin, wonach Beamtinnen mit Kindern, die vor 1992 geboren sind, lediglich sechs Monate als Kindererziehungszeit anerkannt werden. Für „normale“ Arbeitnehmerinnen wurden nunmehr die Anerkennung der Erziehungszeiten auf drei Jahre erhöht; die Beamtinnen gehen dabei leer aus. Zusammenfassend müsse daher konstatiert werden, dass jegliche Verschlechterung im Sozialversicherungssystem auf die Beamtinnen und Beamten übertragen, aber jede Verbesserung im Sozialversicherungssystem mit dem Hinweis auf die Unterschiedlichkeit der Systeme den Beamtinnen und Beamten verwehrt wird. Hier erwartet der dbb hamburg nicht nur mehr familienpolitisches Fingerspitzengefühl, sondern fordert eindringlich eine Abkehr von der „Zwei-Klassen-Elternschaft“.

v.l.n.r. B. Graber, R. Klüver, M Engels, C. Creischer, B. Strahlke

Mareike Engels, Fachsprecherin der Grünen-Bürgerschaftsfraktion für Soziales, Frauen und Gleichstellung, führte in ihrem Grußwort aus, dass insbesondere die Fragen rund um die Gleichstellung für Frauen ein nach wie vor höchstaktuelles Thema sei, das nicht vernachlässigt werden dürfe.

Cornelia Creischer, Vorsitzende des Landesfrauenrates Hamburg, bedankte sich für die konstruktive Zusammenarbeit mit den dbb-Landesfrauen und deren hohen Engagement. Sie unterstütze jegliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Frauen und sei ebenso besorgt über die mögliche mangelnde Altersvorsorge.

Neuer Vorstand für die dbb-Landestarifkommission gewählt!

Geschrieben von Michael Adomat am in Infos des dbb hamburg

Auf der konstituierenden Sitzung der Landestarifkommission des dbb hamburg – beamtenbund und tarifunion am 10. September 2018 wurde satzungsgemäß ein neuer Vorstand gewählt.

© Adomat

v.l.: T. Nuppenau, B. Petrou, M. Adomat, J. Schönefeldt

Der Vorsitzende und seine von der Landestarifkommission zu wählenden zwei Stellvertreter/innen und einer Schriftführerin/ einem Schriftführer bilden die Geschäftsführung der Landestarifkommission. Die Landestarifkommission beschließt über alle Angelegenheiten in Zusammenarbeit mit dem dbb Bund Tariffragen von fast 60.000 Tarifbeschäftigten in Hamburg und bei dataport AöR. In Grundsatzfragen entscheidet sie über Forderungsrahmen, Kündigung von Tarifverträgen, Annahme oder Ablehnung von Verhandlungsergebnissen und die Durchführung von Arbeitskampfmaßnahmen für Tarifbeschäftigte in vielen Bereichen des öffentlichen Dienstes in Hamburg.

© 2014 dbb hamburg | Alle Rechte vorbehalten