Protest in Hamburg: „Der öffentliche Dienst geht baden“

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

  1. Februar 2019

Einkommensrunde Öffentlicher Dienst der Länder

Protest in Hamburg: „Der öffentliche Dienst geht baden“

Dienstag, 12. Februar 2019

Die Einkommensverhandlungen für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) starteten im Januar 2019 ergebnislos in Berlin, und auch in der zweiten Verhandlungsrunde am 6./7. Februar 2019 kamen die Arbeitgeber mit leeren Händen nach Potsdam. Das sorgt bei den Beschäftigten für großen Unmut, den sie nun auf die Straße tragen. Am 12. Februar 2019 werden in Hamburg Beschäftigte u.a. von Polizei, Verwaltung, Finanzämtern und Sozialer Arbeit unter dem Motto „Der öffentliche Dienst geht baden“ demonstrieren und in die Alster springen, um ihrem Protest gegen die Blockadehaltung der TdL Ausdruck zu verleihen. Begleitet wird die Aktion, zu der insgesamt rund 1.500 Beschäftigte erwartet werden, von einem ganztägigen Hamburg-weiten Warnstreik.

 

10.00 Uhr: Auftakt mit Rudolf Klüver, Vorsitzender dbb hamburg
Protestmarsch Hachmann-Platz (Hbf) – Mönckebergstraße – Rathausmarkt – Reesendamm/Kleine Alster

11.00 Uhr: Kundgebung Reesendamm/Kleine Alster mitFriedhelm Schäfer, Zweiter Vorsitzender und Fachvorstand Beamtenpolitik dbb beamtenbund und tarifunion Karoline Herrmann, Vorsitzende dbb Jugend Michael Adomat, Stellvertretender Vorsitzender dbb hamburg

12.00 Uhr:  Sprung in die Alster

Kontakt für Medienvertreter: Michael Adomat, 0172 / 403 80 78, Rudolf Klüver, 0151 / 46502803

Hintergrund
Von den Verhandlungen über den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) sind in Hamburg mehr als 128.000 Beschäftigte betroffen: 49.695 Tarifbeschäftigte des Landes sowie 42.950 Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter sowie 35.785 Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger des Landes, auf die der Tarifabschluss übertragen werden soll. Der nächste Verhandlungstermin ist für den 28. Februar/1. März 2019 (Potsdam) vereinbart. Der dbb fordert: Erhöhung der Tabellenentgelte um 6 Prozent, mindestens 200 Euro, Erhöhung der Ausbildungs- und Praktikantenentgelte um 100 Euro, Wiederinkraftsetzung der Vorschrift zur Übernahme von Auszubildenden, Schaffung von Regelungen über die Ausbildungsbedingungen von Studierenden in ausbildungs-/praxisintegrierten dualen Studiengängen.

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