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Politische Gespräche mit den in der Hamburgischen Bürgerschaft vertretenen Parteien (IV)

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

dbb hh-info 23/ 2019                                         16.12.2019

Mit dbb hh info 18/ 2019 vom 18.11.2019 hatten wir auf die politischen Gespräche mit den Parteien hingewiesen.

Gesprächspartner waren diesmal:

Marcus Weinberg, Spitzenkandidat der CDU für die Bürgerschaftswahlen Februar 2020 Thilo Kleibauer, haushaltspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, Joachim Lenders, Fachsprecher öffentlicher Dienst der CDU-Fraktion

v.l.n.r.: J. Lenders, T. Kleibauer, M. Weinberg, G. Krutky, R. Klüver, T. Jungfer

1. Haushaltspolitik

•        u.a. Umgang mit der Schuldenbremse

Die CDU will an der Schuldenbremse festhalten. Sie habe auch im Bund Verfassungsrang. Es fehle nicht am Geld, sondern an Personal, das die bereits zur Verfügung stehenden Mittel abfordert und dann umsetzbar machen kann. Zudem seien öffentliche Unternehmen von der Schuldenbremse ausgespart, sodass Investitionen nach wie vor für Hamburg möglich sind.

2. Klimaschutz in Hamburg

•        Ausbau ÖPNV, aber wie?

•        Velo-Routen; gute Idee oder zu kurz gesprungen?

•        Kraftwerk Moorburg als Übergangslösung?

Nach dem Vorbild von Wien setzt sich die CDU für die schrittweise Einführung eines „365 Euro-Ticket“ für alle Bürgerinnen und Bürger ein. Der Ausbau des ÖPNV müsse in alle Richtungen vorangetrieben werden. Hier bedarf es eines abgestimmten Gesamtkonzeptes für den Ballungsraum Hamburg; dazu gehört auch eine vernünftige, verlässliche und effektive Verkehrs- und Baustellenkoordination.

Politische Gespräche mit den in der Hamburgischen Bürgerschaft vertretenen Parteien (III)

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

dbb hh-info 22/ 2019 12.12.2019

Mit dbb hh info 18/ 2019 vom 18.11.2019 hatten wir auf die politischen
Gespräche mit den Parteien hingewiesen.

Gesprächspartnerin war diesmal:
Die Fraktionsvorsitzende Die Linke, Sabine Boeddinghaus

1.Haushaltspolitik
• u.a. Umgang mit der Schuldenbremse
Solange man an sogenannten Schattenhaushalten festhalte, laufe die
Schuldenbremse ins Leere. Die Schuldenbremse erweise sich mehr und mehr als Entwicklungsbremse; die Bürgerinnen und Bürger und auch die Schülerinnen und Schüler erleben derzeit marode Schulen und baufällige Kita`s. Es bedürfe einer grundsätzlich anderen Verteilungspolitik. Das Festhalten an der Schuldenbremse erweise sich als kontraproduktiv

2.Klimaschutz in Hamburg
• Ausbau ÖPNV, aber wie?
• Velo-Routen; gute Idee oder zu kurz gesprungen?
• Kraftwerk Moorburg als Übergangslösung?
Die bislang eingesetzte Stau- und Verkehrskoordination habe sich als „Flop“ erwiesen. Der ÖPNV müsse weiter ausgebaut werden. Es sollte auch über die Verlängerung der U 4 bis Harburg nachgedacht werden, um den ohnehin schon völlig überlasteten S-Bahnverkehr zu entlasten. Der Bau einer Stadtbahn als Diagonal-Verbindung werde befürwortet. Im Übrigen müsse der Verkehrsraum neu definiert werden und der Ausbau der Infrastruktur sollte mit einem Verkehrsgesamtplan einhergehen.
Das Kraftwerk Wedel sollte schnellstmöglich abgeschaltet werden. Das
Kraftwerk Moorburg als Fernwärme-Lieferant werde derzeit akzeptiert; jedoch sollte Moorburg zumindest langfristig auf regenerative Energien umgerüstet werden.

Politische Gespräche mit den in der Hamburgischen Bürgerschaft vertretenen Parteien (III)

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

dbb hh-info 21/ 2019 11.12.2019

Mit dbb hh info 18/ 2019 vom 18.11.2019 hatten wir auf die politischen
Gespräche mit den Parteien hingewiesen.

v.ln.r.: R. Klüver, J. Dutschke, M. Kruse,
T. Jungfer, T. Treff

Gesprächspartner waren diesmal: Der Fraktionsvorsitzende der FDP, Michael Kruse sowie Jennyfer Dutschke, haushaltspolitische Sprecherin Haushaltspolitik

1.Haushaltspolitik
• u.a. Umgang mit der Schuldenbremse

Nach Auffassung der FDP sollte die Schuldenbremse auch auf den so
genannten doppischen Haushalt ausgeweitet werden, damit Schattenhaushalte miterfasst werden und ein evtl. finanzieller Ausgleich im „Konzern Hamburg“ möglich ist. Öffentliche Unternehmen sowie jede Art von Sondervermögen unterliegen bislang nicht der Schuldenbremse. Die FDP setzt sich dafür ein, dass die Konzernschuldenbremse auch Verfassungsrang bekommt.

2. Klimaschutz in Hamburg
• Ausbau ÖPNV, aber wie?
• Velo-Routen; gute Idee oder zu kurz gesprungen?
• Kraftwerk Moorburg als Übergangslösung?
Der ÖPNV müsse weiter ausgebaut werden. Prioritär müsse der Ausbau der U- und S-Bahnen vorangetrieben werden. Noch immer seien große Stadtteile nicht gut an den ÖPNV angebunden. Es fehle an einer „angebotsorientierten Denke“. Schon jetzt verzeichnen z.B. die Handwerkbetriebe in Hamburg Verluste von über 300 Mio. € jährlich wegen überlasteter Straßen und entsprechenden Staus. Bis heute fehle es an einem Verkehrsmodell, mit dem man Ampeln dynamisch schalten und Staus vermeiden kann. Das möchte die FDP einführen und die Baustellenkoordination verbessern.
Die Verkehrsinfrastruktur muss insgesamt verbessert werden, dazu gehören auch Velorouten und Radwege insgesamt. Der rot-grüne Senat habe nur 30 km Radweg pro Jahr saniert, das sei zu wenig.

Arbeitsgespräch mit StRin Bettina Lentz und Finanzsenator Dr. Andreas Dressel

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

dbb hh-info 20/ 2019                                         25.11.2019

Am 21.11.2019 trafen sich erneut dbb/ komba Hamburg zu einem weiteren Arbeitsgespräch mit StRin Lentz und Finanzsenator Dr. Dressel in der Finanzbehörde zu folgenden Themen:


1. Steigerung der Atraktivität der Arbeit in den Bezirksämtern

Der Senat sei auch unter Hinweis auf die Drucksache 21/ 15368 ständig bemüht für die Beschäftigten in den Bezirksämtern bessere Arbeitsbedingungen und auch eine bessere Bezahlung gerade in den publikumsintensiven Dienststellen zu sorgen. Allerdings stoße man hier auf zunehmende Schwierigkeiten, gerade wenn es um eine bessere tarifliche Eingruppierung geht. Man sei mit der TdL im Gespräch, wie z.B. die Einführung eines zusätzlichen Tarifmerkmals „Bürgerkontakt“. Im Vergleich zu den Fachbehörden würden die Bezirkshaushalte aber künftig mehr anwachsen.

v.l.n.r.: Dr. Dressel, StRin Bettina Lenz, Ines Kichhoff, Rudolf Klüver

dbb/ komba regten als mögliche „Sofortmaßnahme“ an, die Besoldungsgruppe A 9 (ehemals mittl. Dienst) mit im Umfang höheren ruhegehaltsfähigen Zulagen auszustatten. Die „Deckelung“ von 30 % als zulagefähige Stellen der Besoldungsgruppe A 9 sollte aufgehoben und prioritär für publikumsintensive Dienststellen nach Eignung, Leistung und Befähigung vergeben werden.

Politische Gespräche mit den in der Hamburgischen Bürgerschaft vertretenen Parteien (II)

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

dbb hh-info 19/ 2019                                         22.11.2019

Mit dbb hh info 18/ 2019 vom 18.11.2019 hatten wir auf die politischen Gespräche mit den Parteien hingewiesen.

Gesprächspartner war diesmal der Fraktionsvorsitzende der AfD, Herr Dirk Nockemann.

1.         Haushaltspolitik

•        u.a. Umgang mit der Schuldenbremse

Im Hinblick auf die zwar sich abschwächende Konjunktur könne man derzeit noch nicht von einer wirtschaftlichen Notlage sprechen. Vielmehr gelte der Grundsatz, dass der Staat bzw. die Stadt nicht mehr ausgeben könne und dürfe als er/ sie tatsächlich einnimmt. Allerdings müsse der Staat weiter handlungs- und funktionsfähig sein; von daher wären Ausnahmeregelungen für wichtige Projekte der Stadt zu treffen. Die hohe Pro-Kopf-Verschuldung lasse eine generelle Abkehr von der Schuldenbremse aber nicht zu.

2.         Klimaschutz in Hamburg

•        Ausbau ÖPNV, aber wie?

•        Velo-Routen; gute Idee oder zu kurz gesprungen?

Politische Gespräche mit den in der Hamburgischen Bürgerschaft vertretenen Parteien

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

dbb hh-info 18/ 2019                                         18.11.2019

Rudolf Klüver
Landesbundvorsitzender Rudolf Klüver

Der Landesvorstand des dbb hamburg hat in seiner letzten Klausurtagung beschlossen, im Vorwege der am 23. Februar 2020 anstehenden Wahlen zur Hamburgischen Bürgerschaft mit allen Parteien in das politische und ggf. auch visionäre Gespräch zu kommen. Dabei will der dbb hamburg auch über die nächste „Amtsperiode“ hinausschauen, um den Standort Hamburg für die Zukunft aus Sicht der Parteien richtig aufzustellen.

Der Landesvorstand des dbb hamburg hat in seiner letzten Klausurtagung beschlossen, im Vorwege der am 23. Februar 2020 anstehenden Wahlen zur Hamburgischen Bürgerschaft mit allen Parteien in das politische und ggf. auch visionäre Gespräch zu kommen. Dabei will der dbb hamburg auch über die nächste „Amtsperiode“ hinausschauen, um den Standort Hamburg für die Zukunft aus Sicht der Parteien richtig aufzustellen.

Davon unabhängig bzw. vorausschauend wird der dbb hamburg Anfang 2020 den Parteien so genannte Wahlprüfsteine aufgeben, die sich auch auf die Zukunft des öffentlichen Dienstes beziehen werden.

Zunächst haben wir bereits mit fast allen Parteien Gesprächstermine hinsichtlich deren „politisch-visionären“ Vorstellungen vereinbaren können.

Folgende Themen wollen wir mit den Parteien besprechen:

Nachhaltigkeit fördern! Hamburg im Jahre 2030

Keine Samstagsarbeit im KuZ Caffamacherreihe vor Weihnachten und zwischen den Festtagen!

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

dbb/ komba gelingt der Durchbruch!

dbb hh-info 17/ 2019                                                 02.10.2019

Unter Hinweis auf ein Schreiben der komba-hamburg vom 02.10.2019 trafen sich die komba-Vorsitzende Ines Kirchhoff, der Vorsitzende des dbb hamburg, Rudolf Klüver sowie der Projektleiter Jan Schönrock und der Abteilungsleiter des Personalamtes Arnd Reese mit dem „Bezirkssenator“ Dr. Andreas Dressel in der Finanzbehörde.

v.l.n.r.: A. Reese, R. Klüver, I. Kirchhoff, J. Schönrock, Dr. Dressel

Nach Austausch der entsprechenden Argumentationen und kurzer intensiver Diskussion konnten dbb und komba letztendlich einen bemerkenswerten Erfolg erzielen.

So wird die Samstagsöffnung des KuZ Caffamacherreihe am 21.12.2019 sowie am 28.12.2019 ersatzlos entfallen. Ebenso werden alle bezirklichen Kundenzentren jeweils am Freitag, 20.12.2019, und Freitag, 27.12.2019, bereits ab 14.00 Uhr, geschlossen.

Des Weiteren kündigte Finanzsenator Dr. Dressel ein Rundschreiben an alle Beschäftigten in den Bezirken zu den laufenden und zukünftigen Planungen zur Steigerung der Attraktivität der Arbeit und möglichen Entlastungen in den Bezirken an. Dabei soll sich dieses Rundschreiben als eine Art Zwischenstand der Bemühungen des Senats verstehen. Der Inhalt dieses Rundschreibens ist der komba und dem dbb hamburg bekannt; es wird jedoch absprachegemäß davon abgesehen, dieses Rundschreiben gewerkschaftsseitig bereits mit dieser Info zusammen zu veröffentlichen.

gez. Rudolf Klüver

Gründungskongress der dbb-Landesseniorenvertretung

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

dbb hh-info 16/ 2019                                                 19.09.2019

Jetzt ist es offiziell! Der dbb hamburg hatte am 10.09.2019 seinen Gründungskongress für eine Landesseniorenvertretung im Bürgersaal Wandsbek abgehalten und erstmalig eine Landesseniorenleitung gewählt.

Seit Ende 2013 besteht im dbb hamburg eine Landesseniorenkommission, die nun mit Billigung des dbb-Landeshauptvorstandes in eine offizielle Landesseniorenvertretung umgewandelt wurde.

v.l.n.r.: Rüdiger Wübbels, Ilse Behrend, Rudolf Klüver, Hans-Dieter Springborn, Jibben Großmann-Harms

Nach Eröffnung und Begrüßung durch den dbb-Landesvorsitzenden Rudolf Klüver folgte zunächst der öffentliche Teil des Kongresses.

In seinem Grußwort führte der Bundesvorsitzende der dbb-Bundesseniorenvertretung Dr. Horst-Günther Klitzing aus, dass die Seniorenarbeit nicht erst mit 65 bzw. 67 Jahren beginne und daher die Geschäftsordnung der Landesseniorenvertretung des dbb hamburg richtigerweise auf das 60. Lebensjahr abstelle. Die Seniorenarbeit im Bund beschäftige gleich 4 Bundesministerien, sodass die Gewichtung in Richtung Senioren eindeutig zunehme.

Frau Dr. Silke Böttcher-Völker, Referatsleiterin Seniorenarbeit in der BGV, verwies in ihrem Kurzvortrag auf die notwendige dauerhafte Zusammenarbeit mit allen gesellschaftlichen Schichten. Insbesondere der Wohnort als Lebensmittelpunkt der älteren Bürgerinnen und Bürger sowie die Gestaltung des sozialen Raumes müssten in die langfristigen Überlegungen einfließen.

Countdown für die Einführung des IT-Verfahrens PROSOZ

Geschrieben von Helgard Kastner am in Infos des dbb hamburg

Lob und Anerkennung für die Beschäftigten in den Grundsicherungsämtern!

dbb hh-info 15/ 2019                                                 17.09.2019

Wieder einmal führt die Einführung eines IT-Verfahrens zu Stress und Überstunden. Bis zum 20.09.2019 müssen alle „Fälle“ vom abgängigen Verfahren PROSA auf das neue IT-Verfahren PROSOZ umgestellt werden.

Über 70.000 Akten sind umzustellen und die „Dead-Line“ dafür ist der kommende Freitag. Es ist allein dem hohen Engagement der Beschäftigten in den GS-Ämtern und der Eingliederungshilfe zu verdanken, dass die Hilfesuchenden auch weiterhin pünktlich ihre finanziellen Mittel erhalten.

Derzeit sind knapp 80% der Fälle umgestellt, sodass die Beschäftigten geradezu zu einem „Schlussspurt“ ansetzen müssen.

Allerdings ist der Eingliederungshilfe mit ihren oftmals schwierigen Fällen eine weitere Frist bis zum Ende 2019 eingeräumt worden, da all diese Fälle mit den „normalen“ GS-Akten abzugleichen sind; eine zusätzliche hohe Belastung.

Aber damit ist noch kein Ende der hohen Belastung der Beschäftigten abzusehen, da zum 01.01.2020 das neue Bundesteilhabegesetz umgesetzt werden muss. Mit diesem besagten Gesetzesvorhaben werden große Teile aus den Sozialgesetzbüchern in das neue Bundesteilhabegesetz übernommen und folglich sind wiederum tausende von Fällen zu überarbeiten.

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