Info dbb-hamburg Nr. 26/25

dbb im Tarifgespräch zur Stadtstaatenzulage

14. Juli 2025
  • Foto: dbb hamburg
    von links: Dr. Andreas Dressel (Finanzsenator), Michael Adomat (stellv. Vorsitzender dbb hamburg), Thomas Treff (Vorsitzender dbb hamburg)

Der dbb hat am 11. Juli 2025 mit Finanzsenator Dr. Dressel ein Tarifgespräch über eine Stadtstaatenzulage für die Hamburger Beschäftigten geführt. Die Verhandlungskommission des dbb hatte im Vorfeld ihre Forderungen für die anstehenden Verhandlungen beschlossen. Diese wurden dem Finanzsenator anlässlich des Gesprächs übergeben.

Die Forderungen des dbb

Die Gremien des dbb haben die folgenden Forderungen beschlossen:

  • eine monatliche Stadtstaatenzulage von 300 Euro für die Beschäftigten der Freien und Hansestadt Hamburg
  • eine monatliche Stadtstaatenzulage von 150 Euro für die Auszubildenden, Studierenden und Praktikantinnen / Praktikanten der Freien und Hansestadt Hamburg
Start der Verhandlungen im September

Es wurde vereinbart, dass die Verhandlungen im September beginnen. Die Arbeitgeberseite hat dafür das Angebot einer Zulage in Höhe von 50 Euro für einen sehr eingegrenzten Empfängerkreis in Aussicht gestellt.dbb Verhandlungsführer Michael Adomat, Vorsitzender der Landestarifkommission des dbb hamburg, stellte klar: „Genauso wie die anderen Stadtstaaten befindet sich Hamburg in einer besonderen Konkurrenzsituation. Die Beschäftigten im TV-L vergleichen ihre eigenen Arbeitsbedingungen mit den Bedingungen im TVöD, die im Umland gelten. Wir wollen einer Abwanderungsbewegung entgegenwirken und dazu beitragen, dass die Freie und Hansestadt Hamburg die besten Köpfe für ihren öffentlichen Dienst gewinnen und halten kann. Zudem sind die Lebenshaltungskosten in Hamburg und im Umland sehr hoch. Ein Angebot der Arbeitgeberseite in Höhe von 50 Euro für einen sehr begrenzten Kreis wäre deshalb bei Weitem nicht ausreichend.“

Thomas Treff, Landesbundvorsitzender des dbb hamburg, erklärte ergänzend: „Für den dbb ist entscheidend, dass die Zulage, die wir tariflich vereinbaren, auch auf die Beamtinnen und Beamten in Hamburg übertragen werden muss.“

Thomas Treff
(Vorsitzender dbb hamburg beamtenbund und tarifunion)