Liebe Kolleginnen und Kollegen,
mehr als 5.000 Arbeitsplätze können derzeit in der Hamburger Verwaltung nicht besetzt werden.
Der Grund ist klar: Die Bezahlung im öffentlichen Dienst ist mit der privaten Wirtschaft längst nicht mehr konkurrenzfähig.
Die Folgen spüren wir alle:
➢ steigende Arbeitsbelastung
➢ immer mehr Überstunden
➢ ausfallende Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger
Auch in der zweiten Verhandlungsrunde in Potsdam hat die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) erneut verkannt, worum es wirklich geht:
➢ Es geht eben nicht um eine Bereicherung der Beschäftigten,
➢ sondern um die Aufrechterhaltung der öffentlichen Daseinsvorsorge und einen handlungsfähigen Staat.
Ohne ausreichend Personal funktioniert keine Verwaltung – und ohne faire Bezahlung gewinnt man kein Personal! Daher fordern wir unter anderem 7 % - mindestens aber 300,- € mehr, sowie den Stufengleichen Aufstieg!
Der dbb ruft alle Tarifbeschäftigten, die unter den Tarifvertrag der Länder fallen, zu einem eintägigen Warnstreik am 22. Januar 2026 auf!
Beginn: mit Start des Nachtdienstes am 21. Januar 2026
Ende: mit Beginn des Frühdienstes am 23. Januar 2026
Von dort aus tragen wir unseren gemeinsamen Protest direkt zum Hamburger Rathaus. Dort haben wir bereits eine sichtbare und eindrucksvolle Aktion vorbereitet, die unmissverständlich zeigt, wie ernst die Lage ist. Auch Beamtinnen und Beamte, die nicht streiken dürfen, sind ausdrücklich eingeladen, uns zu begleiten und ein Zeichen zu setzen. Denn es geht auch um Eure Bezahlung, Eure Arbeitsbedingungen und die Zukunft des öffentlichen Dienstes!
Michael Adomat
(Landesstreikleiter und stv. Vorsitzender dbb-hamburg)